Rumänien Frühjahr 2016 (Reiseenduro)

Endurowandern Balkan
Frido
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Re: Rumänien Frühjahr 2016 (Reiseenduro)

Beitragvon Frido » Do 3. Mär 2016, 18:28

Hallo,

meinst du "Rumänien 2016 - onroad"? ;)

Die Schotterpisten sind seit Ende 2015 aber gesperrt - Ende im Gelände, es sei denn du bezeichnest die Wege durch die Dörfer als Schotterpisten.

Gruß
Harry
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Mathias
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Re: Rumänien Frühjahr 2016 (Reiseenduro)

Beitragvon Mathias » Fr 4. Mär 2016, 03:50

Frido hat geschrieben:......Die Schotterpisten sind seit Ende 2015 aber gesperrt ......


Das war absehbar, bzw. befürchte ich schon lange..... bringt mich etwas ins Grübeln.......

Will ja eigentlich seit Jahren nach Rumänien..... nächstes Jahr muss ich dann wirklich etwas anderes als Westalpen machen. Allerdings muss ich drei Wochen frei haben, um 10 Tage weg zu können. Das hat mit meinem Arbeitsrhythmus zu tun.

Gruß Mathias
1983-heute

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MikeTTR600
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Re: Rumänien Frühjahr 2016 (Reiseenduro)

Beitragvon MikeTTR600 » Fr 4. Mär 2016, 08:02

Ich habe es korrigiert- jetzt stimmt das Jahr auf meiner Seite.
Und ja- ich meine die Strecken durch die Dörfer. Alles was nicht Sportenduro ist- die haben auf den Strecken, die ich gefahren bin mit einem Kumpel, genug Herausforderungen. Und da gibt es auch genug Strecken die von dort aus weg gingen- da stand kein Schild und nichts- und glaube auch nicht, daß da jetzt wie bei uns überall Schilder aufgestellt sind. Wenn man natürlich auf bekannten Strecken ins Gelände will, da sieht das vielleicht anders aus- das wird sicher in der Nähe des beschriebenen Zeltplatzes so sein. Außerdem wollen die natürlich auch die heimische Wirtschaft ankurbeln- also nur noch mit einer Erlaubnis oder mit Veranstalter.
Vielleicht ist jetzt genau das passiert wovor ich seit Jahren gewarnt habe, wenn all die Ideoten (ich steh zu meiner Bezeichnung) mit Superlauten Auspuffanlagen im Vollgas durch die Wäldern gebrochen sind. Jetzt wird sich auch dort davor geschützt- und dann betrifft es alle. In einer anderen Gegend kommen die Reichen langsam auf den Geschmack am Reiten- auch in den Wäldern- was meint Ihr wie lange wir da noch Motarrad fahren dürfen, vor allem wenn die Motorräder mit offenen Auspuffanlagen und Vollgas unterwegs sind? Solange man Endurowandern macht, hat man meist seine Ruhe- man belästigt die anderen auch nicht. Ich schätze mal, es wären noch viel mehr offroad- Strecken in Europa offen, wenn sich einige zurück gehalten hätten und mit Hirn und gegenseitiger Rücksichtname fahren würden.
Also am Besten dort hin fahren, wo die Gegend noch nicht so bekannt ist- Sibiu ist ja nun mal weltbekannt durch die jährliche Veranstaltung.Und dort bitte nicht wieder wie oben beschrieben negativ auffallen, dann habe wir alle noch was von dem Land mit den tollen off- als auch onroad- Strecken.

Harald
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Re: Rumänien Frühjahr 2016 (Reiseenduro)

Beitragvon Harald » Fr 4. Mär 2016, 10:50

MikeTTR600 hat geschrieben:
Vielleicht ist jetzt genau das passiert wovor ich seit Jahren gewarnt habe, wenn all die Ideoten (ich steh zu meiner Bezeichnung) mit Superlauten Auspuffanlagen im Vollgas durch die Wäldern gebrochen sind. Jetzt wird sich auch dort davor geschützt- und dann betrifft es alle.

Ich schätze mal, es wären noch viel mehr offroad- Strecken in Europa offen, wenn sich einige zurück gehalten hätten und mit Hirn und gegenseitiger Rücksichtname fahren würden.

Mike
Dazu kann ich nur meine 100% Zustimmung geben.
Nicht nur Offroad sondern auch auf der Straße ist dies einer der Hauptgründe für " Streckensperrungen" .

In meinem Bereich meide ich es seit einiger Zeit sogar am Sonntag zu fahren .
Hier ist der von dir klassifizierte Motorradfahrer in Horden unterwegs und die Ordnungshüter haben es sich zum Ziel gemacht, genau diese zu reglementieren.
Ich kann mir nicht vorstellen das eine Gruppe von 30 Mann nur so Spaß beim Fahren haben kann.
In letzter Zeit häufen sich durch solche " Ansammlungen " im Verkehr Unfälle untereinander und mit mehr oder weniger unbeteiligten anderen die vor Ort sind.

So werden ganz gezielt Gruppen von mehreren herausgewunken und penibelst überprüft.
Das man dann mal bis zu ner Stunde warten muss bis alle durch sind hat System und ist gewollt.
Phonemessungen und sogar mobile Leistungsmessugen sind schnell vor Ort gemacht.

Nicht wenige können dann zu Fuß oder per Auto mit Anhänger dann irgendwann ihre Heimfahrt antreten.
Die Streckensperrungen in der örtlichen und überregionalen Presse sind hinlänglich bekannt .

Das es nun mit Sibiu nicht klappt ist schon schöne schei....... letztendlich aber nicht zu ändern.
Also muss Plan B her .
Je kleiner der Fahrerpulk ist und je unauffälliger , also leiser und ohne den Bereich zu Pflügen , man unterwegs ist hat man länger Spaß.
Bei mir hier wie in anderen Bereichen und Ländern.

Es heißt nicht umsonst " der stete Tropfen höhlt den Stein " .

Wie geht es weiter ?
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Re: Rumänien Frühjahr 2016 (Reiseenduro)

Beitragvon Mathias » Fr 4. Mär 2016, 14:59

Harald hat geschrieben:.......Wie geht es weiter ?


:offtopic: ..... hab mir in den Kalender geschrieben :arrow: Endtopf neu stopfen :!:

Gruß Mathias
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Re: Rumänien Frühjahr 2016 (Reiseenduro)

Beitragvon Frido » Sa 5. Mär 2016, 14:43

Hallo, Mike,

irgendwie kommt dein Beitrag aggressiv rüber oder täusche ich mich da?

Einerseits schreibst du
MikeTTR600 hat geschrieben:Und ja- ich meine die Strecken durch die Dörfer.

dann aber auch
MikeTTR600 hat geschrieben:Dort gibt es definitv genug Schotterpisten als Verbindungswege.


Das ist oft aber schon ein Unterschied. Die Wege durch die Dörfer sind öffentliche Strassen, da fahren alle möglichen Fahrzeuge, da braucht man keine Enduro und auch für eine Reiseenduro sind die m.E. keine Herausforderung. Das gilt aber nicht für alle Verbindungswege, das sind wie auch bei uns teilweise Feld- und Forstwege, allerdings oft in einem viel schlechteren Zustand, wie du treffend schreibst sind das oft Schotterstrecken, allerdings werden viele auch von den Langholztransportern befahren, solange die trocken sind ist da m.E. höchstens der Staub eine Herausforderung und ich bin mir sicher das Erhard das ähnlich einschätzen wird. Ich bin mit ihm zwar noch nicht gefahren, aber wer als 1. Schottertour auf der dicken BMW die LGKS angeht und dann trotz Schneetreiben, plattem Vorderreifen und diversen Materialverlusten so gelassen darüber berichtet, der lächelt nur über die unbefestigten Dorfstrassen.

MikeTTR600 hat geschrieben:Und da gibt es auch genug Strecken die von dort aus weg gingen- da stand kein Schild und nichts- und glaube auch nicht, daß da jetzt wie bei uns überall Schilder aufgestellt sind.


Glaub es oder nicht, ich habe keinen Missionierungswillen, aber ärger dich dann nicht wenn du eine saftige Strafe zahlen musst! Die müssen gar nicht an jedem Weg ein Schild aufstellen, Ende 2015 wurde eine Verordnung erlassen die im Bereich Judetul Sibiu das Befahren sämtlicher Wege und Trails verbietet und Zuwiderhandlungen können mit einer heftigen Geldstrafe (5 - 10.000 Lei) geahndet werden. Ich weiß nicht was passiert wenn man die Strafe nicht sofort bezahlen kann, 1.100 € und mehr hat man nicht immer bar in der Tasche wenn man eine Tagestour durchs Gemüse macht und ob dann mit Karte bezahlt werden kann? :confusion-shrug:

Vielleicht genügt es auch schon wenn ein Wanderer oder Guide dich sieht und dann die Ordnngshüter anruft die dich dann am Ende des Weges erwarten? Ich hatte nur 2x Stress in Rumänien, beide Male mit örtlichen Guides denen es offenbar gar nicht gefiel, dass man ohne Guide unterwegs war. Wir waren gemütlich unterwegs und ein Guide kam mit seiner Gruppe von hinten angedonnert, machte da lautstark die Welle und drohte mit der Polizei, obwohl wir das gleiche Recht hatten da zu fahren wie er. Ein anderer Guide kam uns mal mit einem Gast entgegen und erklärte uns nachdrücklich, dass wir nur mit Guide fahren dürften - das stimmte da aber noch gar nicht. Inzwischen gibt es das offizielle Fahrverbot, das ausnahmsweise nicht gilt wenn man mit einem offiziellen Guide unterwegs ist, wie werden diese Guides wohl reagieren wenn sie Endurofahrer ohne Guide antreffen - sicher nicht freundlich!

Ich wurde von diesem Fahrverbot auch überrascht und habe es erst richtig glauben können, als ich die Antwort der Verwaltung in Sibiu auf unsere dbzgl. Frage in Händen hielt.

Zum Thema "Streckensperrungen" fiel mir der Spruch ein der an einigen Autobahnbrücken zu lesen war: "Sie stehen nicht im Stau, Sie sind der Stau!"

Natürlich gibt es Leute die rücksichts- und verantwortungslos im Gelände unterwegs sind, aber macht man es sich nicht zu einfach wenn man nur die für die Streckensperrungen verantwortlich macht, sollte man sich nicht auch an die eigene Nase fassen? Sicher fallen die besonders unangenehm auf, aber auch wenn man sich vernünftig benimmt trifft man immer wieder mal auf Zeitgenossen die sich trotzdem lautstark aufregen. Die große Anzahl der Endurofahrer ist auch ein Grund für Streckensperrungen, die Ablehnung wird grösser je stärker die Wege frequentiert werden. Da stimme ich Harald zu wenn er schreibt

Harald hat geschrieben:Je kleiner der Fahrerpulk ist und je unauffälliger , also leiser und ohne den Bereich zu Pflügen , man unterwegs ist hat man länger Spaß.
Bei mir hier wie in anderen Bereichen und Ländern.

Es heißt nicht umsonst " der stete Tropfen höhlt den Stein " .


Sicherlich ist auch das Internet nicht unschuldig an den Streckensperrungen. Unzählige Reiseberichte werden veröffentlicht und gelesen oder angeschaut, dann entsteht der Wunsch das ebenfalls zu erleben und schon ist die Lawine unterwegs. Dann gibt es Einheimische die auf den Zug aufspringen und mit den Touristen Geld verdienen, das gelingt aber nicht allen, einige wollen das auch gar nicht, die möchten viel lieber in Ruhe im Garten sitzen oder durch "ihren" Wald wandern und dabei nicht von Touristenhorden gestört werden, egal ob das Motorradfahrer, Mountainbiker oder sonstwas sind. Die Leute die sich ehrliche Sorgen um die Natur machen gibt es auch noch.

Erst kürzlich bin ich in einem anderen Forum auf einen Thread gestoßen in dem die Möglichkeiten beschrieben werden wie man mit dem Mopped noch auf den Chaberton kommt, es gab auch Videos dieser illegalen Aktionen. Wie bescheuert muss man sein um so etwas zu veröffentlichen? Wenn man schon meint das strikte Fahrverbot missachten zu müssen, dann sollte man das doch nicht auch noch an die grosse Glocke hängen. Nicht nur, dass diese Löcher dann auch noch gestopft werden, diese Videos sehen auch Gegner der Endurofahrer und denen liefert man damit wieder prima Argumentationshilfen für weitere Einschränkungen und stärkere Kontrollen.

Ich kann es nicht beurteilen und werde mich hüten sowas zu behaupten, aber rein theoretisch könnten einige Guides ja auch dafür plädiert haben die Strecken für Endurofahrer ohne Guide zu sperren weil sie sich dadurch Umsatzsteigerungen versprechen?

Sicherlich werden aufgrund der neuen Regelung Gäste fernbleiben, so wie wir z.B., andere werden aber die aufgezeigte Möglichkeit legal zu fahren nutzen und den Guide bezahlen. Um in Rumänien unbesorgt offroad zu fahren müsste man sich eigentlich bei jeder in Frage kommenden Kreisverwaltung nach Streckensperrungen erkundigen, aber wer macht das schon und dann auch noch in einer fremden Sprache? Da greift man doch eher auf das Sorglos-Paket zurück und bucht einen Guide oder wandert ins Gebiet der Enduromania ab. An sich eine faire Sache, man bezahlt einen überschaubaren Betrag, bekommt eine Vignette und Karten mit befahrbaren Strecken und dann ist man legal unterwegs. Im Vergleich zur 10 € Tageskarte für die halbe LGKS sind die 80 € für die Enduromania-Anytime doch ein Schnäppchen.

Aus meiner Sicht wäre es aber wünschenswert so eine Regelung für ganz Rumänien einzuführen, dann würden sich nicht nur die Enduros, Quads und 4x4 auf ein viel größeres Gebiet verteilen, auch die Schäden und Belästigungen wären geringer weil die einzelnen Wege weniger frequentiert würden.

Gruß
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Re: Rumänien Frühjahr 2016 (Reiseenduro)

Beitragvon MikeTTR600 » Mo 7. Mär 2016, 07:58

Agressiv ist vielleicht doch der falsche Begriff- ich finde nur die hirnlosen Raser mit lautem Auspuff ätzend, und da egal ob auf Straße oder im Gelände. Ich wohne in einer Motorradfahrergegend und kann alle verstehen, die die lauten Auspuffanlagen auf den Sack gehen- vor allem wenn die nicht selber Motorradfahren.
Ich weiß jetzt nicht wie viel Strecken ihr in Rumänien schon gefahren seit und es kommt auch immer auf das eigene Fahrkönnen an- aber ich bin schon genug Strecken gefahren, wo eine normales Verbindung zwischen 2 Dörfern in Rumänien für viele, auch Sportendurofahrer eine Herausforderung war- erst recht auf Großenduros. Letztes Jahr hatten wir auf so einem Weg z.B. eine Steigeung, wo ein geübter Geländefahrer mit seiner 800er GS von Limit für ihn und Motorrad sprach- und der ist im Gelände garantiert kein Blümchenpflücker! Und wenn es feucht ist, dann werden viele Wege auch heute noch eine echte Herausforderung. Darüber sollte man sich immer im Klaren sein, wenn man in Rumänien Asphalt verrläßt.
Ich glaube schon, daß die Situation in Rumänien auch von den Guides unterstützt wird und kann es verstehen. Die Leute dort müssen auch von was leben- und wenn es dort in der Region ein Wirtschaftszweig gibt, der von Endurotouren lebt, dann ist das verständlich- und vielleicht dient das auch dazu, daß man dort in 10 Jahren überhaupt noch ins Gelände kann und nicht wie bei uns.

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Re: Rumänien Frühjahr 2016 (Reiseenduro)

Beitragvon Frido » Mo 7. Mär 2016, 12:59

Hallo,

das Schreiben aus Sibiu findet ihr hier
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Re: Rumänien Frühjahr 2016 (Reiseenduro)

Beitragvon erhard » Do 10. Mär 2016, 04:38

Hallo zusammen,

erstmal: Hallo Mike! Danke für Deine Ausführungen!

Vor 2 Wochen haben meine Freundin und ich die Saison an der Costa Brava (Begur/Tamariu) eröffnet - es war ein Traum! :mrgreen: (wer mag: https://www.youtube.com/watch?v=yoLFU1F2xNw ) Wir waren jeden Tag 2-3 Stunden auf Wald- und Reitwegen unterwegs und haben keine negativen Erfahrungen gemacht - alle, die wir gesehen haben, haben freundlich gegrüßt und wir haben sogar von einem Baggerfahrer in einem Steinbruch, in den wir uns "verirrt" haben, gute Tips für Wege bekommen, die "mejor para moto" sind :mrgreen: Mag während der Saison sicher anders aussehen, aber den Februar werden wir uns für diese Gegend freihalten :dance:

Nun zu Rumänien: Ich lass das echt entspannt auf mich zukommen. Da ich mit 2 Alukisten etc. unterwegs bin, werden die Enduromania-Tracks sowieso eher nix für mich sein :lol: Für mich ist es eine Reise in die Vergangenheit (bin in Sigishoara geboren und war das letzte mal vor über 30 Jahren dort) und ich nehme für das erste Mal alles so hin, wie es ist. Alles weitere zeigt sich dann...

Diese ganzen Streckensperrungen etc. gehen mir langsam auf den Sack... Ich versteh echt, dass so Länder wie Rumänien an irgendwas Geld verdienen müssen - aber wer glaubt, dass Endurofahrer Geld in die Kasse spülen, glaubt wahrscheinlich auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten :roll: Wenn aus diesem Markt Geld zu schlagen wäre, hätten das wahrscheinlich auch schon viele andere Länder gemacht. Die Regelung an der LGKS finde ich echt in Ordnung - wenn ich Spaß haben kann, bin ich durchaus auch bereit, Geld dafür zu bezahlen. Aber das ist halt auch eine (1) Straße, auf der man die bezahlte Maut auch durchaus kontrollieren kann... Ein ganzes Gebiet zu kontrollieren, stelle ich mir sehr schwierig vor... Allerdings sehe ich auch ein Problem bei größeren Gruppen - die fallen halt auch einfach mehr auf, als wenn man allein oder zu zweit unterwegs ist...

Wir werden sehen, wohin sich das entwickelt :shock:

Grüßle
Erhard

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Re: Rumänien Frühjahr 2016 (Reiseenduro)

Beitragvon Frido » Do 10. Mär 2016, 10:27

Hi Erhard,

dann hast du ja den Vorteil dich perfekt verständigen zu können, das habe ich vermisst wenn wir auf Hirten, Waldarbeiter oder andere Einheimische gestossen sind. Die waren alle so freundlich, da hätte man etwas plaudern können.

Die Enduromaniastrecken gibt es m.W. in verschiedenen Schwierigkeitsgraden, aber mangels Erfahrung kann ich nichts dazu sagen.

Wenn man es geschickt anstellt verdient man auch mit Endurofahrern Geld. Bisher habe ich überall gelesen, dass die Startgebühr bei der Enduromania gerne bezahlt wird. Alle loben auch die Unterkunft und Verpflegung im Stammhaus der Enduromania in Brebou Nou. Da kostet ein Platz im Doppel- oder Mehrbettzimmer 21 €/Nacht und ein Abendessen 17 €, für Rumänien ist das m.E. teuer, es wird aber wohl gerne bezahlt.

Die Teilnahme an der Enduromania Anytime kostet 80 €, das finde ich im Vergleich zu den 10 € für einen Tag LGKS preiswert. Allerdings soll man das Gebiet der Enduromnania nicht verlassen, sonst drohen angeblich Strafen. Wenn ich der Veranstalter wäre würde ich auch nicht sagen, dass man auch problemlos in anderen Gebieten fahren kann.

Ich verstehe schon, dass man Geld verdienen will, es wäre aber wünschenswert wenn man für ganz Rumänien eine einheitliche Lösung finden würde, das könnte auch eine Vignette zu einem akzeptablen Preis sein. Zumindest sollte man aber die Möglichkeit haben sich recht einfach über Fahrverbote zu informieren, die sehe ich momentan leider nicht.

Könntest du mir evtl. eine kurze Musteranfrage übersetzen wenn ich dir den Text schicke? Damit würde ich dann bei verschiedenen Kreisen mal anfragen, denn auch wenn unser diesjähriger Urlaub feststeht interessiert mich das Thema grundsätzlich.

Wir haben zuerst auch gesagt, dass die Möglichkeit kontrolliert zu werden sehr gering ist, wir haben auf unseren Touren kaum andere Menschen getroffen. 20-30 € Strafe wären das Risiko wert gewesen aber 1.100 - 2.200 € sind schon heftig, die zahle zumindest ich nicht aus der Portokasse. Evtl. genügt es ja schon wenn jemand das Nummernschild fotografiert und Anzeige erstattet um dann einen entsprechenden Bussgeldbescheid in Deutschland zugestellt zu bekommen? Du hast natürlich den Sprachvorteil und kannst evtl. vor Ort verhandeln. In Deutschland gibt es selbsternannte Hilfssheriffs die mit der Kamera durch die Stadt laufen und Falschparker anzeigen, so Idioten kann es ja auvch in rumänischen Wäldern geben.

Gruss
Harry
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