Endurowandern in der Nordeifel

Endurowandern in einem anderen Teil der Welt
moto biking
Beiträge: 164
Registriert: So 22. Mär 2015, 20:23
Wohnort: München
Kontaktdaten:

Re: Endurowandern in der Nordeifel

Beitragvon moto biking » Do 8. Okt 2015, 21:47

Harald hat geschrieben:Lohnt es sich wenn man im Allgäu wohnt nach Rumänien zu fahren ? .


Allgäu: Romänien Deutschlands! lol

Auf dieses Motto hat der Tourismusverband Allgäu gewartet...

Zum Rewe nach Hamburg zu fahren, wenn man in München wohnt, da kann man zu recht die Frage stellen, ob sich Das lohnt... bei einer Region denke ich eher nicht...

:D

pässefahrer
Beiträge: 48
Registriert: Do 10. Sep 2015, 20:12
Wohnort: Allgäu

Re: Endurowandern in der Nordeifel

Beitragvon pässefahrer » Fr 9. Okt 2015, 00:17

Harald hat geschrieben:
pässefahrer hat geschrieben:würde ich auch dort fahren, aber lohnt sich das wirklich von hier aus?

Andere Frage
Lohnt es sich wenn man im Allgäu wohnt nach Rumänien zu fahren ? .

Das lohnt sich definitiv, hab ich schon getestet! :lol:
Gruß Bernd

Unterwegs mit KTM 690 Enduro R und Yamaha WR 450 F

Frido
Beiträge: 1303
Registriert: Mo 24. Feb 2014, 22:28
Wohnort: Biggesee

Re: Endurowandern in der Nordeifel

Beitragvon Frido » Fr 9. Okt 2015, 01:21

Hallo,

pässefahrer hat geschrieben:Na ja, bei einer Anreise von ca. 600 km in die Eifel könnte man sich doch noch andere Ziele raussuchen, z.B. Westalpen (600 km), franz. Zentralmassiv (700 km), ital. Appennin (550 km), Friaul/Slowenien (600 km).
In der Eifel hat der Leberkäs bloß einen anderen Namen. Wenn du die km in den Süden fährst, dann hast du wirklich was anderes, Berge, nicht nur Hügel.

ich kann den Gedanken sehr gut nachvollziehen, der ist m.E. gar nicht abwegig, aber ich verstehe auch, dass man sich mal andere Teile Deutschlands ansehen möchte, auch wenn die nicht so spektakulär sind wie die og. südlichen Ziele.

pässefahrer hat geschrieben:Ich will jetzt die Eifel in keiner Weise schlecht reden.


Deine Antwort kommt auch nicht negativ rüber.

Gruss
Frido
XL 500, XL600
DRZ 400, Transalp

Ich möchte einmal sterben wie mein Opa - friedlich schlafend und nicht so laut kreischend wie sein Beifahrer!

Harald
Beiträge: 492
Registriert: Mo 13. Apr 2015, 17:37
Wohnort: Weserbergland

Re: Endurowandern in der Nordeifel

Beitragvon Harald » Fr 9. Okt 2015, 07:01

Frido hat geschrieben:aber ich verstehe auch, dass man sich mal andere Teile Deutschlands ansehen möchte, auch wenn die nicht so spektakulär sind wie die og. südlichen Ziele.
Gruss
Frido


Geb ich dir vollkommen recht, denn nicht jeder hat die Möglichkeit bei sich so wie er es sich wünscht mal ohne Straßenanteil von 99% zu Fahren.

Ich hätte anstatt " lohnt es sich nach Rumänien zu fahren wenn man in xy Wohnt "
auch schreiben können " lohnt es sich den Horizont zu erweitern "
Was auch nicht negativ gemeint ist sondern auf die gefahrenen Strecken bezieht.

Ich hatte Kürzlich Fahrer aus Kiel hier in meiner Ecke und die Schwärmten ohne Ende davon.
Die Strecken die sie gefahren sind gleichen meiner Meinung nach einer Autogahn durch meine Gegend, obwohl es deutlich schönere gab.

So kann jeder eine sehr unterschiedliche sehensweise haben und auch unterschiedlich empfinden.

Was nützt mir eine 600 Km lange Anfahrt wenn ich zwar in über 1000 Höhenmeter bin, jedoch eine vergleichbare Strecke
Schon in fast greifbarer Näähe habe .
Man fährt ja nicht permanent steil hoch, sondern auch hier geht es viel fast in gleicher Höhe hin und her.

Deswegen auch " entdecke die Möglichkeiten " auch wenn diese nur 200 Km weg sind .
Abgesehen das man auch noch prima dort Nette Leute kennen lernen kann .
Das man dann selbst mal im Urlaub nach Italien und Co. fährt wird ja nicht dadurch ausgeschlossen.
Habe so dieses Jahr wieder 2500 Km durch den Osten zurückgelegt und auch sehr viel,Spaß dabei gehabt.
Quäle Crosser, Enduro, Supermoto extreme ,und Sporttourer

Knacki
Beiträge: 83
Registriert: Mi 5. Aug 2015, 20:04

Re: Endurowandern in der Nordeifel

Beitragvon Knacki » Fr 9. Okt 2015, 12:12

Nun ja, die Eifel ist halt "nur" ein Mittelgebirge, spätestens bei 800 Meter ist Schluß mit bergauf fahren. :lol:
Wir fahren auch nach Holland und McPomm und da gibts noch nicht mal Hügel. Trotzdem hat auch das seinen Reiz. Natürlich kann ich Sportendurofahrer verstehen, denen das zu anspruchslos ist. Für meinen 200 kg Eimer und meine mäßigen Fähigkeiten passt das gut und bisher hatte ich von Mitfahrern nur positive Resonanz, auch von einem Allgäuer ;) . Für den hat sich die Anreise auf jeden Fall gelohnt, so sehr dass er jetzt mit dem Eifeler Mädel und gemeinsamen Nachwuchs hier zusammen wohnt.

Gruß
Knacki

pässefahrer
Beiträge: 48
Registriert: Do 10. Sep 2015, 20:12
Wohnort: Allgäu

Re: Endurowandern in der Nordeifel

Beitragvon pässefahrer » Fr 9. Okt 2015, 14:08

Knacki hat geschrieben:Für den hat sich die Anreise auf jeden Fall gelohnt, so sehr dass er jetzt mit dem Eifeler Mädel und gemeinsamen Nachwuchs hier zusammen wohnt.

Das wäre natürlich ein Grund, sogar in die norddeutsche Tiefebene zu fahren. ;)

Aber schöner ist es schon andersherum.
Meine Freundin aus Ost-Westfalen (650 km) wohnt jetzt im Allgäu und freut sich über die Möglichkeit, in einem halben Tag nach Südtirol zu fahren und dort den Horizont zu erweitern. :D
Gruß Bernd

Unterwegs mit KTM 690 Enduro R und Yamaha WR 450 F

Frido
Beiträge: 1303
Registriert: Mo 24. Feb 2014, 22:28
Wohnort: Biggesee

Re: Endurowandern in der Nordeifel

Beitragvon Frido » Fr 9. Okt 2015, 14:21

Hallo,

Knacki hat geschrieben:Natürlich kann ich Sportendurofahrer verstehen, denen das zu anspruchslos ist.

anspruchsvolle Strecken gibt es nicht nur im Hochgebirge, es gibt vor der Haustür m.E. Waldwege die fahrerisch anspruchsvoller sind als die LGKS, Assietta o.ä., aber zumindest für mich sind diese Waldwege landschaftlich nicht so reizvoll. Ein weiterer Vorteil der südlicheren Reiseziele ist das idR. schönere Wetter.

Gruss
Frido
XL 500, XL600
DRZ 400, Transalp

Ich möchte einmal sterben wie mein Opa - friedlich schlafend und nicht so laut kreischend wie sein Beifahrer!

Harald
Beiträge: 492
Registriert: Mo 13. Apr 2015, 17:37
Wohnort: Weserbergland

Re: Endurowandern in der Nordeifel

Beitragvon Harald » Fr 9. Okt 2015, 14:44

Frido hat geschrieben:anspruchsvolle Strecken gibt es nicht nur im Hochgebirge,
es gibt vor der Haustür m.E. Waldwege die fahrerisch anspruchsvoller sind als die LGKS, Assietta o.ä.,
aber zumindest für mich sind diese Waldwege landschaftlich nicht so reizvoll. Ein weiterer Vorteil der südlicheren Reiseziele ist das idR. schönere Wetter.
Gruss
Frido


100% Zustimmung , ich bin in der glücklichen Lage das schon seit Jahren genießen zu können ......
Genau das meinte ich mit " auch mal nur 200 Km fahren und den Horizont erweitern."

Sicherlich ist es, wenn man ein schönes Panorama hat und auf Meer oder in Täler schaut , auch sehr reizvoll
oder reizvoller als im leicht hügeligem Gelände.Wenn dann noch die Sonne scheint ein optimales Urlaubsgefühl in dem Moment.
Die Bilder der Touren sprechen für sich .
Meines Erachtens geht es aber ums fahren und das andere ist angenehmes Beiwerk .
Lieber sehr oft im " Nahbereich " regelmäßig fahren und Übung haben, als in den von dir genannten Ecken
zu " Versagen und sich abzulegen " weil das Können und die Kondition futsch ist.......

Schöneres Wetter ist relativ, dem einen sind schon 25 Grad zu viel ....
Aber als " Erdferkel " gibt es kein schlechtes Wetter, nur die momentane unpassende Bekleidung .
Ist wie beim Urlaub an der See, da gelten die gleichen Regeln .....

Bei durchgehenden Regen zu fahren dürfte für einige auch nichts Neues sein .
Ist halt alles nur Kopfsache ......
Quäle Crosser, Enduro, Supermoto extreme ,und Sporttourer

Knacki
Beiträge: 83
Registriert: Mi 5. Aug 2015, 20:04

Re: Endurowandern in der Nordeifel

Beitragvon Knacki » Fr 9. Okt 2015, 14:51

Ich fahre ja nur Strecken, die ich persönlich mir zutraue zu schaffen - es gibt tatsächlich ein paar Wege wo ich mich (noch) nicht lang getraut habe. Waldwege, so schön sie sind, bleiben für mich tabu. Ok, ausnahmsweise mal ein Zipfel den man in 5 Sek. durchquert hat - wenn keiner guckt ... :whistle: , sonst aber nur Waldrand, also auf einer Seite Felder. Wenn ich im Wald fahren will muss ich nach NL ausweichen, da geht das stellenweise.
Innerhalb Deutschlands ist das mit dem Wetter bei uns gar nicht so schlecht. Ich wohne quasi auf der Grenze zwischen Eifel und Zülpicher Börde. Diese hat oft mehr Jahres-Sonnen-Stunden als der Breisgau, wenn auch nicht ganz so warm.

Egal, ein Wettsteit wo es am schönsten ist scheint mir sinnlos, weil das eh eine subjektive Frage ist. Ich werde jedenfalls nur hier wegziehen, wenn der belgische Schrott-Meiler hoch geht :o ...

Frido
Beiträge: 1303
Registriert: Mo 24. Feb 2014, 22:28
Wohnort: Biggesee

Re: Endurowandern in der Nordeifel

Beitragvon Frido » Fr 9. Okt 2015, 17:32

Knacki hat geschrieben:Egal, ein Wettsteit wo es am schönsten ist scheint mir sinnlos, weil das eh eine subjektive Frage ist.

Als Wettstreit sehe ich diese Unterhaltung nicht an!
XL 500, XL600
DRZ 400, Transalp

Ich möchte einmal sterben wie mein Opa - friedlich schlafend und nicht so laut kreischend wie sein Beifahrer!


Zurück zu „Alle anderen Teile der Welt“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast