Motorradträger für T4

Harald
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Re: Motorradträger für T4

Beitragvon Harald » Di 10. Okt 2017, 09:08

BikerJoe hat geschrieben:Ja so ein Schild für Italien hab ich, hatte es schon mehrfach führ normalen Fahrradträger benutzt.....


Ja in Italien haben so manche Wohnmobile mit nur einem oder zwei Rädern am Heckträger
da schon böse " Lehrgeld zahlen dürfen " ....
Denn egal was hinten dran " baumelt " braucht diese Kennzeichnung ....
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BikerJoe
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Re: Motorradträger für T4

Beitragvon BikerJoe » Fr 13. Okt 2017, 07:05

so, nun hab ich auch noch Kenzeichenleuchten dran gemacht, mit LED beleuchtung vom feinsten ;-)


Bild


und statt Scheiben zur Verstärkung hab ich 6mm starle Platten eingesetzt

Bild
Bild


LG

Harald
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Re: Motorradträger für T4

Beitragvon Harald » Fr 13. Okt 2017, 10:12

Prima 8-)
Platten stabilisieren sogar besser als Scheiben ....
Wenn du nun noch die " klaren Lichtscheiben " ,die ursprünglich das Kennzeichen beleuchten
sollten ,Schwarz pinselst hast du es perfekt.
Die Lichtstärke bzw die Sichtbarkeit im Dunkeln nach hinten hat so auch noch etwas höhere
Leuchtkraft im Dunkelen .
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Frido
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Re: Motorradträger für T4

Beitragvon Frido » Sa 14. Okt 2017, 05:20

Hallo Joe,

ich habe zu Beginn des Threads schon Bedenken bzgl. der Zulässigkeit eines ungeprüften Eigenbauträgers geäußert und möchte dir die Freude an dem Träger keinesfalls verderben, ich habe mal im Netz gewühlt. dabei habe ich keine offizielle Definition für "Ladung" gefunden, aber so ein Träger ist m.E. nicht als Ladung anzusehen, sondern eher als ein Hilfsmittel um eine Ladung zu transportieren. Die Aufnahmen des Trägers sind fest mit dem Fahrzeug verbunden, das ist m.E. durchaus mit einer abnehmbaren AHK zu vergleichen und die haben alle ein Prüfzeichen bzw. eine E-Zulassung die die früher übliche Prüfung und Eintragung ersetzt.

Mit zusätzlich an einem Anhänger montierten Zurrösen läßt sich das keinesfalls vergleichen, eher mit einem Zugmaul und dass muß ebenso wie eine Schlingerbremse geprüft sein und über ein GA oder E-Zeichen verfügen.

So ein Träger ist ein sicherheitsrelevantes Bauteil von dem eine Unfallgefahr ausgeht, er beeinflusst mehr oder weniger das Fahrverhalten, das hängt vom Fahrzeug ab an dem er angebaut wird und die Stabilität muss auch gewährleistet sein, da es für andere Verkehrsteilnehmer sehr gefährlich werden kann wenn so ein Träger mit Mopped auf der Strasse liegt.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich bei uns jeder so ein Teil zusammenbasteln und ungeprüft benutzen darf. Damit stelle ich keinesfalls die Stabilität und Verarbeitung deines Trägers in Frage, du kannst ja mit Eisen umgehen, es geht mir allein um die grundsätzliche Zulässigkeit und für die habe ich weder hier im Thread noch im Internet Rechtsgrundlagen gefunden.

Bevor ich mit so einem Teil durch die Gegend fahren würde, wäre es mir wichtig Gewissheit über die Zulässigkeit zu haben. Damit meine ich keine unbelegten Aussagen in einem Forum, sondern rechtssichere Dokumente die ich ausdrucken und mitführen kann, ansonsten könnte es im Fall einer Kontrolle zu unliebsamen Überraschungen kommen.

Was macht man wenn die Polizei die Weiterfahrt mit dem montierten Träger untersagt weil es weder E-Zeichen noch Gutachten gibt?

Dann stehst du erstmal da, hast ordentlich Stress und der Urlaub fällt u.U. ins Wasser.

Probleme mit fehlenden Warntafeln in Italien wurden schon erwähnt, was passiert wenn wider Erwarten die Polizei im Ausland Bedenken an der Zulässigkeit des Trägers äußert und die Weiterfahrt untersagt? Sowas passiert nicht? Ich erinnere mich an einem Beitrag hier im Forum in dem berichtet wurde, dass ein italienischer Polizist ohne Rechtsgrundlage in einem deutschen Fahrzeugschein vermerkt hat, dass der Betroffene innerhalb eines Tages ausreisen muss weil die HU abgelaufen war. Das war unzulässig, aber der Fahrzeugführer hat dann im Ausland erstmal ein echtes Problem.

Was passiert ggf. in einem Schadenfall? Wie wird ein Richter entscheiden wenn die Gegenseite behauptet, dass so ein Träger die Fahrstabilität und Bremswirkung deines Autos negativ beeinflusst und so den Unfall zumindest mitverursacht hat?

Vmtl. könntest du mit dem Träger problemlos durchs australische Outback fahren, aber in Deutschland wird für alles eine Prüfung verlangt, warum sollte das ausgerechnet bei einem zweifellos sicherheitsrelevantem Bauteil nicht so sein?

Das sind nur rechtlich nicht belegte Gedanken meinerseits, was du letztendlich machst bleibt natürlich dir überlassen! Ich möchte dir den Spaß nicht verderben, nur auf evtl. mögliche Probleme hinweisen.

Gruß
Harry
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Re: Motorradträger für T4

Beitragvon BikerJoe » So 15. Okt 2017, 09:15

Danke Harry für die Infos, werde mich mal mit den Prüfern in Verbindung setzen,
Gestern bin ich jedenfalls problemlos 250 Km AB und Landstraße gefahren...
Bild


LG

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Re: Motorradträger für T4

Beitragvon Frido » So 15. Okt 2017, 18:36

Hallo,

bei 24 MX wird z.Zt. ein Träger für die AHK angeboten, in der Artikelbeschreibung steht:

"Beachten Sie, dass dieser Träger nicht TÜV-geprüft ist. Dieser sollte vor dem Einsatz bei einer TÜV Prüfstelle vorgeführt werden."

Würde man das schreiben wenn eine Begutachtung unnötig wäre?

Gruß
Harry
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Re: Motorradträger für T4

Beitragvon Harald » So 15. Okt 2017, 19:11

Autsch ...
Das so etwas kommt war klar
Das Ding gibt's bestimmt schon zwei Jahre lang .... :D
Jetzt werden Äpfel mit Rosinen verglichen .....
Kopfschütteln

Joe du hast ne Pn .
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Re: Motorradträger für T4

Beitragvon Frido » Mo 16. Okt 2017, 11:28

Hinsichtlich der Notwendigkeit einer Begutachtung ist es vollkommen unerheblich wie lange der Träger schon angeboten wird.

Warum das nicht vergleichbar sein soll erschließt sich mir nicht, ich lege aber auch keinen Wert darauf, das mit dir zu diskutieren, ich habe lediglich Bedenken geäußert, ob Joe oder Dritte die teilen bleibt jedem selbst überlassen.

Nachvollziehbare Rechtsgrundlagen wären hilfreicher als unbelegte vollmundige Behauptungen!
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