TÜV-Probleme

Dies und das zu Moped´s
Mathias
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Re: TÜV-Probleme

Beitragvon Mathias » Di 21. Nov 2017, 11:56

Frido hat geschrieben:
reha73 hat geschrieben:
Frido hat geschrieben:Die von dir verlinkten Beiträge beziehen sich auf § 21 StVZO der durch § 14 FZV ersetzt bzw. ergänzt worden ist.

Häh? Dann lies mal genau meine Beiträge. Da steht das Gegenteil.

Hilf mir deine Aussage zu verstehen, das Gegenteil wovon? Beziehen sich deine Links nicht auf § 21 StVZO oder wurde der deiner Meinung nach nicht durch § 14 FZV ergänzt?


Im Grunde ja nur in welchem Fall eine Vollabnahme...... Einzelabnahme......... mit anderen Worten. Kauf Dir keine Harley mit Starrrahmen :lol:

Solange man seriennah ist, bzw. einen Brief in der Hand hältst ist 21 nicht anzuwenden...... Heißt in dem Sinne.....

Mathias hat geschrieben:
Harald hat geschrieben:......Ist das Fahrzeug länger als 84 Monate abgemeldet, sollten Sie vorab mit der Zulassungsstelle klären, ob eine HU ausreichend oder eine Vollabnahme erforderlich ist.......


Steht das im Verlinkten?

Super, ich hab noch eine SP42 in der Garage bei der der TÜV vor 86 Monaten abgelaufen ist. Auf Nachfrage wurde mir erklärt, dass es keine Vollabnahmen bei unveränderten, bereits schon mal zugelassenen Fahrzeugen mehr gibt.........


Das unterstrichene stimmt schon ;-)

Aber auf meine angestoßene Nachfrage bei einem ING des Technischer Überwachungsverein........ kam auf, dass da bei ältere Semester der Firma gleich roten Alarme klingeln..... obwohl es wie gehabt nur eine "normale" Abnahme sein müsste......

Oder nochmal anders..... der Faktor "Mensch" oder der "Sympathiefaktor" spielen eine andere Rolle..... die rechtliche Situation nicht.

Gruß Mathias
1983-heute

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reha73
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Re: TÜV-Probleme

Beitragvon reha73 » Di 21. Nov 2017, 16:59

Frido hat geschrieben:
reha73 hat geschrieben:
Frido hat geschrieben:Die von dir verlinkten Beiträge beziehen sich auf § 21 StVZO der durch § 14 FZV ersetzt bzw. ergänzt worden ist.

Häh? Dann lies mal genau meine Beiträge. Da steht das Gegenteil.

Hilf mir deine Aussage zu verstehen, das Gegenteil wovon? Beziehen sich deine Links nicht auf § 21 StVZO oder wurde der deiner Meinung nach nicht durch § 14 FZV ergänzt?


Ok, rot markiert beziehe ich mich auf FZV und weise vorher darauf hin, dass $21 hier nicht (mehr) relevant ist:
reha73 hat geschrieben:Die 7 Jahre haben nichts mit §21 StVZO zu tun, dieser regelt nur das Verfahren der Einzelabnahme. Die 7 Jahre kommen zustande, weil das Fahrzeug dann aus dem Fahrzeugregister gelöscht wird:
Wer künftig sein Auto länger als 18 Monate stilllegt, benötigt für die Wiederzulassung keine Vollabnahme nach § 21 StVZO mehr. Möglich macht dies die neue Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV), die seit 01. April 2007 in Kraft getreten ist. Gemäß der neuen Verordnung ist ein derartiges Gutachten erst dann zu erstellen, wenn das abgemeldete Kraftfahrzeug aus dem zentralen Fahrzeugregister gelöscht wurde. Dies geschieht nach sieben Jahren ...

... während du schreibst, meine Aussage würde sich auf $21 beziehen.

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Re: TÜV-Probleme

Beitragvon Frido » Mi 22. Nov 2017, 04:41

reha73 hat geschrieben:[... während du schreibst, meine Aussage würde sich auf $21 beziehen.

Geschrieben habe ich:
Frido hat geschrieben:Die von dir verlinkten Beiträge beziehen sich auf § 21 StVZO...


Du hast in deinem Beitrag die 7--Jahre-Frist erwähnt die m.E. inzwischen überholt ist.
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Re: TÜV-Probleme

Beitragvon KK66 » Fr 22. Dez 2017, 17:24

Hi,

habe heute meine Guzzi und meine WR wieder aus der Werkstatt begeholt. (Autofahren geht erfreulicherweise schon wieder.)

Die Werkstatt wird von 2 TüV-Vereinen bedient, wußte garnicht, dass so was möglich ist.

Guzzi, TüV-Termin 10/17, abgenommen von TüV-Nord / Paderborn, Anf. Dez., neuer Termin 12/19, kostet 88,20 €

WR, TüV-Termin 9/17, abgenommen heute von TüV-Rheinland / Dortmund, neuer Termin 12/19, kostet 96,92 €
Der Tüv-Mann war wohl weihnachtlich gestimmt: "Man sieht, dass die Maschine nicht viel auf der Straße bewegt wird."

So sind wenigstens die Maschinen wieder einsatzbereit, ich hoffe spätestens im Febr. wieder fahren zu können. (Vielleicht auch früher???)

Ich wünsche Allen ein FROHES WEIHNACHTSFEST und ein unfallfreies 2018.

Bis denn

Karl

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Re: TÜV-Probleme

Beitragvon Harald » Fr 22. Dez 2017, 17:34

KK66 hat geschrieben:Ich wünsche Allen ein FROHES WEIHNACHTSFEST und ein unfallfreies 2018.
Karl


Dito und Kurier dich richtig aus bevors wieder losgeht
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Re: TÜV-Probleme

Beitragvon guzzant » Sa 23. Dez 2017, 09:03

Im Frühjahr will ich meine olle XL 185 zulassen, die ist 1990 abgemeldet worden. Alter Brief und Abmeldebescheinigung sind vorhanden. Mal sehn was da auf mich zukommt.

Eugen
Grüße aus dem Illertal
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Re: TÜV-Probleme

Beitragvon LaLü » So 31. Dez 2017, 16:32

Moin,

auch hier (wie auch im Thread "Motorradträger für T5) gehen glaube ich einfach die Begrifflichkeiten etwas durcheinander und sorgen für Verwirrung.

Nach Einführung der FZV am 01.03.2007 wurde die StVZO nicht ausser Kraft gesetzt, diese exisitiert durchaus noch als Ergänzung bzw. in Teilen als nationales Recht. Die FZV setzt europäisches Recht um.

Frido hat geschrieben:Hallo,

ich hab mal die Fortsetzung deines Zitats eingestellt:

Dies geschieht nach sieben Jahren... und wenn für das unveränderte Fahrzeug keine gültige EU oder nationale Typgenehmigung oder Einzelgenehmigung nachgewiesen werden kann.

Die Zulassungsbescheinigung bzw. der Fahrzeugbrief wären so ein Nachweis.

Gruss
Harry


Hier muss ich widersprechen, die ZB oder der Fahrzeugbrief sind keine Typengenehmigungen oder Einzelgenehmigungen, dass sind das COC (EU), die ABE (national) oder das Gutachten (Einzelgenehmigung).

Diese sind nach Löschung aus dem Fahrzeugregister vorzulegen. Bei einem COC inzwischen unproblematisch, die ABE wäre beim Hersteller zu beantragen (bzw. liegt beim TÜV vor, der sich das natürlich bezahlen lässt). Einzelgenehmigung sollte der Antragsteller selber haben. Das Vorlegen der alten Fahrzeupapiere reicht nach 7 Jahren (Löschung aus dem Fahrzeugregister) eben nicht aus!

Nun ist es jedoch so, dass die Übereinstimmung des Fahrzeuges mit der jeweiligen Genehmigung vor Wiederzulassung überprüft werden muss. Hier oben in SH macht das die Zulassungsstelle nicht selber (war vor Jahren noch so mit der Vorführungspflicht bei der Zulassung von Gebrauchtfahrzeugen), sondern überträgt diese Aufgabe dem TÜV (und nur dem, nicht KÜS, nicht DEKRA, nicht GTÜ) welcher für seine Arbeit entsprechend entlohnt werden möchte.

Rechtsgrundlage für diese Überprüfung wiederum ist der § 21 StVZO (Zitat § 14 FZV: "... ist § 21 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung entsprechend anzuwenden")

Inwieweit andere Bundesländer hier anders verfahren entzieht sich meiner Kenntnis (die rechtlichen Grundlagen sind bundesweit gleich, es gibt nur unterschiedliche Erlasse, Verfahrensanweisungen, Dienstanweisungen).

Festzuhalten ist, dass nach Löschung aus dem Fahrzeugregister (7 Jahre) nicht das bloße Vorlegen der alten Fahrzeugpapiere als Nachweis der Übereinstimmung ausreicht.
Zuletzt geändert von LaLü am So 31. Dez 2017, 16:43, insgesamt 1-mal geändert.

Harald
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Re: TÜV-Probleme

Beitragvon Harald » So 31. Dez 2017, 16:40

Danke LaLü

Dann war meine Aussage ja auch nicht falsch ...
Guten Rutsch ......
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Mathias
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Re: TÜV-Probleme

Beitragvon Mathias » Mo 1. Jan 2018, 01:13

LaLü hat geschrieben:........

Festzuhalten ist, dass nach Löschung aus dem Fahrzeugregister (7 Jahre) nicht das bloße Vorlegen der alten Fahrzeugpapiere als Nachweis der Übereinstimmung ausreicht.


Im Grunde wie immer wenn man etwas vom TÜV möchte. Kennt man jemanden der zuständig ist und der felsenfest glaubt, dass man nicht suizidal veranlagt ist oder billigen Schrott gewinnbringend verkaufen möchte..... ist man klar im Vorteil.

Ich hätte dann gerne noch einen Freund beim TÜV..... interessierte dürfen sich gerne melden. :lol:

Wünsch Euch allen ein Gutes Neues..... ;-)

Gruß Mathias
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Re: TÜV-Probleme

Beitragvon Frido » Mo 1. Jan 2018, 14:23

Hallo,

LaLü hat geschrieben:auch hier (wie auch im Thread "Motorradträger für T5) gehen glaube ich einfach die Begrifflichkeiten etwas durcheinander und sorgen für Verwirrung.

mir sind die Begriffe schon klar.

LaLü hat geschrieben:

Frido hat geschrieben:Hallo,

ich hab mal die Fortsetzung deines Zitats eingestellt:

Dies geschieht nach sieben Jahren... und wenn für das unveränderte Fahrzeug keine gültige EU oder nationale Typgenehmigung oder Einzelgenehmigung nachgewiesen werden kann.

Die Zulassungsbescheinigung bzw. der Fahrzeugbrief wären so ein Nachweis.

Gruss
Harry


Hier muss ich widersprechen, die ZB oder der Fahrzeugbrief sind keine Typengenehmigungen oder Einzelgenehmigungen, dass sind das COC (EU), die ABE (national) oder das Gutachten (Einzelgenehmigung).

Ich habe auch nicht geschrieben, dass die Zulassungsbescheinigung bzw. der Fahrzeugbrief eine Typen- oder Einzelgenehmigung sind, sondern, dass dies Nachweise dafür sind, dass diese Genehmigungen vorliegen. In beiden Urkunden wird bestätigt, dass eine Typengenehmigung vorliegt und durch die vorübergehende Abmeldung (Außerbetriebnahme) verlieren diese Urkunden nicht ihre Gültigkeit.

Ich habe ja schon auf den von mir verlinkten und kopierten Motortalkbeitrag verwiesen, dieser ist m.E. sehr fundiert und seriös, nicht nur weil er meine Aussage bestätigt. ;)

LaLü hat geschrieben:Das Vorlegen der alten Fahrzeupapiere reicht nach 7 Jahren (Löschung aus dem Fahrzeugregister) eben nicht aus!

Wo steht, dass der Fahrzeugbrief bzw. die Zulassungsbescheinigung nach 7 Jahren die Gültigkeit verlieren? Da stehen die genaue Bezeichnung der Typengenehmigung, die Fahrzeug-Ident-Nr. und alle sonst erforderlichen Daten drin, warum sollten diese Nachweise in Verbindung mit einer HU für die Wiederinbetriebnahme nicht ausreichen?

Vereinfacht ausgedrückt enthält das Fahrzeugregister die Historie des Fahrzeugs, mehr nicht, sh. z.B. Fahrzeugregister.

§ 19 StVZO bestätigt dies:

[...]
(2) Die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs bleibt, wenn sie nicht ausdrücklich entzogen wird, bis zu seiner endgültigen Außerbetriebsetzung wirksam. Sie erlischt, wenn Änderungen vorgenommen werden, durch die
1. die in der Betriebserlaubnis genehmigte Fahrzeugart geändert wird,
2. eine Gefährdung von Verkehrsteilnehmern zu erwarten ist oder
3. das Abgas- oder Geräuschverhalten verschlechtert wird.


Da die vorübergehende Außerbetriebnahme nicht unter Nr. 1 - 3 fällt und die BE auch nicht ausdrücklich entzogen wird, bleibt sie bei der vorübergehenden Außerbetriebnahme wirksam.


LaLü hat geschrieben:Nun ist es jedoch so, dass die Übereinstimmung des Fahrzeuges mit der jeweiligen Genehmigung vor Wiederzulassung überprüft werden muss. [...]

Rechtsgrundlage für diese Überprüfung wiederum ist der § 21 StVZO (Zitat § 14 FZV: "... ist § 21 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung entsprechend anzuwenden")

§ 14 FZV
[...]
(2) Soll ein nach Absatz 1 Satz 1 bis 3 außer Betrieb gesetztes Fahrzeug wieder zum Verkehr zugelassen oder ein solches zulassungsfreies kennzeichenpflichtiges Fahrzeug wieder in Betrieb genommen werden, ist die Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II vorzulegen, § 6, auch in Verbindung mit § 4 Absatz 2 Satz 2, gilt entsprechend. Das Fahrzeug muss vor der Wiederzulassung oder der erneuten Inbetriebnahme einer Hauptuntersuchung nach § 29 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung unterzogen werden, wenn bei Anwendung der Anlage VIII Nummer 2 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung zwischenzeitlich eine Untersuchung hätte stattfinden müssen. Satz 2 gilt entsprechend für eine Sicherheitsprüfung nach § 29 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung. Sind die Fahrzeugdaten und Halterdaten im Zentralen Fahrzeugregister bereits gelöscht worden und kann die Übereinstimmungsbescheinigung, die Datenbestätigung oder die Bescheinigung über die Einzelgenehmigung des unveränderten Fahrzeugs nicht anderweitig erbracht werden, ist § 21 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung entsprechend anzuwenden.

Da die geforderten Nachweise durch die Vorlage der Zulassungsbescheinigung bzw. des Fahrzeugbriefes nachgewiesen werden können ist § 21 StVZO eben nicht anzuwenden.
LaLü hat geschrieben:Festzuhalten ist, dass nach Löschung aus dem Fahrzeugregister (7 Jahre) nicht das bloße Vorlegen der alten Fahrzeugpapiere als Nachweis der Übereinstimmung ausreicht.

Diese Meinung teile ich nicht.

Gruß
Harry
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