Ein Enduroanfänger sucht Empfehlungen für die erste Enduro

Dies und das zu Moped´s
HansDampfer
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Re: Ein Enduroanfänger sucht Empfehlungen für die erste Endu

Beitragvon HansDampfer » Mi 29. Jan 2014, 21:00

So nun bin ich mal wieder etwas unentschlossen.
Heute endeckte ich bei Mobile folgendes:
http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeigen/s-anzeige/suzuki-dr-650-r/176687506-222-13808

Ansich nicht schlecht, nur bin ich nun am Überlegen, ob die grüne XT600 3tb oder die Dr 650 Sp44.

Den Preis würde ich mit TÜV auf 1500-1600 drücken wollen, falls das klappt bin ich immernoch unentschlossenb, denn von den Dr's vor 96 hört man immer viel über schlechte Verarbeitung.Am Kicker würde ich mich jetzt gar nicht stören.

Bei der Xt ist schon viel an KM runter trotzdem ist sie technisch i.O nur äußerlich nicht ganz auf der Höhe.
Hat jemd von euch beide Mopeds schon gefahren und kann etwas darüber berichten.
Suzuki GSX-R 600 , Yamaha XT 600 ,Simson S51
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Eggi
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Re: Ein Enduroanfänger sucht Empfehlungen für die erste Endu

Beitragvon Eggi » Mi 29. Jan 2014, 22:30

Für einen 20 Jahre alten Bock ......das wär mir zu viel.
Aber die Preise sinken ja schon seit Jahren nicht mehr.
Der Verlust der Werte: Es gibt Leute die kaufen mit Geld, das sie nicht haben, Sachen, die sie nicht brauchen, um Leuten zu imponieren, die sie nicht mögen.

http://endurowandern.npage.de/

sanso
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Re: Ein Enduroanfänger sucht Empfehlungen für die erste Endu

Beitragvon sanso » Do 30. Jan 2014, 11:35

Hallo Hans Dampfer, Kauf was gscheit`s !!! alles andere kostet nur Kohle,Zeit und Nerven. Schau nicht zuuu sehr auf den Kaufpreis.
Viele Grüsse, sanso

reha73
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Re: Ein Enduroanfänger sucht Empfehlungen für die erste Endu

Beitragvon reha73 » Do 30. Jan 2014, 19:16

HansDampfer hat geschrieben:Ansich nicht schlecht, nur bin ich nun am Überlegen, ob die grüne XT600 3tb oder die Dr 650 Sp44.

Ich war vor 2 Jahren bei den gleichen Überlegungen und hatte ähnliche Vorstellungen wie du. Habe mir damals ein DR350 gekauft nach dem Motto: einfaches, billiges, zuverlässiges und geländegängiges Moped. Ein erfahrener Endurist sagte damals zu mir: Das tut dir spätestens in 2 Jahren leid. Das tat es dann schon nach einem Jahr. Der Kicker nervt einfach irgendwann, wenn du schon völlig fertig bist und der Bock nicht mehr anspringen will oder wenn du im Hang nach Halt suchen musst, um das Moped anzutreten. Bremsen aus dem letzten Jahrtausend, Kupplung für Maurerhände u.s.w.. Kann ich nicht empfehlen. Und das gilt für deine Auserwählten so ähnlich.
Die DR 650 ist ein ziemlich störrischer Bock, würde ich als Anfänger nie kaufen. Dann lieber die XT. Aber nur, wenn du nicht ernsthaft ins Gelände willst. Ansonsten sind die Federelemente und die geringe Bodenfreiheit einfach hinderlich. Beides sind alte Mopeds, die aufgrund des Alters ziemlich wartungsintensiv sein dürften. Das muss man wollen. Ich fahre jetzt DRZ400, die kann ich rundum empfehlen. Nur nicht auf der Autobahn.

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Re: Ein Enduroanfänger sucht Empfehlungen für die erste Endu

Beitragvon Clio » Sa 1. Mär 2014, 20:29

Hast Du schon was gefunden?
Ich fahre seit gut 20 Jahren die 3 TB (mit Acerbis-Tank, Kickstarter) ohne große Probleme, jetzt hat sie 67.000km auf dem Buckel. Die DR650 bin ich auch gefahren. Sie hat den schöneren Motor und das bessere Fahrwerk.
Heute freue ich mich an meinem Zweitmoped über den E-Starter, hatte bei der XT aber nie Probleme damit. Das ist dann relevant, wenn ich am steilen Hang oder anderer Extremsituation liegen bleibe. Meine sprang immer gut an, auch mit schlechtem Sprit und niedrigen Oktan.
Ich habe mit ihr einige größere Reisen auch Übersee gemacht und etliches hier in Europa, Schotterstrecken, Endurofahren, Bielstain, Landstraßen, ein guter solider Allrounder. Und mit relativ wenig Erfahrung kann man fast alles selber schrauben, ein großes Plus.
Sie ist im Vergleich zur DR 650 und DR 350, DRZ 400... ein steifer Esel, aber eben solide und zuverlässig.
8-)

Stefan
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Re: Ein Enduroanfänger sucht Empfehlungen für die erste Endu

Beitragvon Stefan » Sa 1. Mär 2014, 21:52

Eine der besten Enduros???

Beta Alp 4.0

Fährt meine Frau als Anfängerin und mir macht sie auch Spaß.
Mit der Beta Alp kannst Du fast alles machen.

Viele erfahrene Enduristen werden Die das bestätigen.
Gruß aus Aachen - Stefan

Frido
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Re: Ein Enduroanfänger sucht Empfehlungen für die erste Endu

Beitragvon Frido » Sa 1. Mär 2014, 22:39

Hallo,

HansDampfer hat geschrieben:Ich suche eine zuverlässiges, leichtes Gefährt, mit dem man größere Touren aber auch mal Geländeeinlagen problemlos hinbekommen kann.
Preislich sollte es bis 2000 Euro gehen.


die Beta dürfte am Preis scheitern und über die Tourentauglichkeit kann man sicher geteilter Meinung sein. ;)

Gruß
Frido
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Mathias
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Re: Ein Enduroanfänger sucht Empfehlungen für die erste Endu

Beitragvon Mathias » So 2. Mär 2014, 10:16

Es ist sehr schwierig Dir einen Rat zu geben......

HansDampfer hat geschrieben:......Für mich zählt auch die Enttfernung zu dem Motorrad und die Verfügbarkeit am Markt , ich möchte nicht 600 km zu einem vermeindlichen Schnäppchen fahren um dann dort festzustellen, dass es nur ein Schrotthaufen ist.
Passabel sind für mich 300 km von Dresden.


Daran scheitert viel.... bei spannenden Angeboten hab ich es bisher nie hinbekommen rechtzeitig vor Ort zu sein. Ich hab schon einiges erlebt. Wie..... es ruft jemand an und kauft Dir die Kiste, bei spannendem Preis, telefonisch, ungesehen vor der Nase weg.

Du kommst hin und während Du verhandelst, geht der Preis nicht nach unten sondern jetzt wird plötzlich mehr geboten...... Hatte ich bei einer DRZ für die der Verkäufer aus erster Hand mit glaub ich 16000km 1600.- wollte.

Für eine SP44 aus erster Hand 1800.- ?

Der Originalauspuff ist sauschwer und rostet, wenn er Nässe sieht von selbst. Du hast keinen vernünftigen Gepäckträger. Vollgetankt hast Du ohne Gepäck fast 200kg. Da kämpfst Du auf Strecken wie der LGKS Nord wenn Du von Süden nach Norden fährst gewaltig.

Wenn Du in steiniges Gelände der Westalpen möchtest geht das.... auch mit Kicker, ich sprech aus Erfahrung (Zumindest die üblich verdächtigen Strecken, die sowieso die letzten Jahre saniert und damit einfacher wurden)..... von Insidern hab ich mir sagen lassen, im Norden geht auch noch viel. Wenn es aber matschig, sandig oder extrem steil wird ist sie einfach zu schwer.

Was leichteres taugt dann wenig, wenn Du nicht mit Anhänger anreisen möchtest.

Klick mich

Die 600er Klasse kann, wenn es dann Nebenstrecken werden, schnell seine Grenze erreichen.....Immerhin sind das laut Greenrun fast nur Hauptverbindungswege. ;-) leichter ist leichter. ;-)
Vielleicht werd ich aber auch langsam einfach alt. :shifty:

.... und die tolle, teure Ausrüstung auch bald nix mehr Wert......

Das ist der nächste Punkt, es schmerzt weniger, wenn Du 1000€ hinwirfst als, wenn Du 5000€ hinwirfst.

Meine Erfahrung aus dem letzten Jahr..... nachdem der Rahmen meiner SP 42 gebrochen ist, vermutlich durch die Belastungen..... ohne Umbau fährt sich meine SP44 schrecklich.
Also muss jetzt vieles z.B. Federbein, Gabel, etc.... mit Teilen der SP42 versorgt werden, den die wurden durch Wilbers ersetzt. :lol:

Ganz persönlich seh ich das so.... überleg Dir was Du wie machen willst und dann muss Dir klar sein, eventuell musst Du basteln bis es abseits der Straße fahrbar ist....... das tolle an der SP44 ist das der Supermotorschutz der SP41 plug & play passt.....so was noch? :? :lol:

Trotzdem werde ich mich nach 28 Jahren DR langsam umorientieren müssen....... wie gesagt, 1800.- für eine SP44? Gut sie ist erste Hand und vielleicht sind die km nachweisbar..... trotzdem bis Du unterwegs bist steckst Du auch noch ein paar Euronen rein. ;-)

Gruß Mathias
1983-heute

Ex-Moped´s: DKW-25, DR 600S, DR 600 Dakar, GSX 1100 GS110X , GSX-R 1100, usw......., Vespa Cosa 200, DR650RS SP42B R.I.P :-(

aktuelle Moped´s: Q :happy-smileygiantred: , DR650RS SP42B, DR650R SP44B, DR 350 DK41A

Frido
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Re: Ein Enduroanfänger sucht Empfehlungen für die erste Endu

Beitragvon Frido » So 2. Mär 2014, 13:39

Hallo,

ich kann Mathias´Beitrag vorbehaltlos unterschreiben!

Man sollte erstmal genau überlegen was man mit dem Mopped überhaupt machen will. Möchte man vorrangig auf der Strasse bleiben und gelegentlich mal Schotterautobahnen oder ähnlich leichtes Gelände unter die Räder nehmen? Legt man Wert auf längere Autobahnetappen oder sollen auch mal Singletrails u.ä. befahren werden? Wieviel Gepäck muß transportiert werden? Übernachtet man in festen Unterkünften oder soll die Campingausrüstung mit? Wechselt man öfter den Standort oder kehrt man nach Tagestouren zum Ausgangslager zurück? Die Aufzählung ist sicher nicht vollständig.

Alle Varianten haben ihren Reiz, aber auch bei den Enduros gibt es leider keine eierlegende Wollmilchsau, man muß Kompromisse machen oder besser noch das für den jeweiligen Einsatzzweck passende Mopped in der Garage haben. ;)

Wenn du genauer definierst was du mit dem Mopped machen willst, kann man konkretere Tips geben.

Gruß
Frido
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wolle
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Re: Ein Enduroanfänger sucht Empfehlungen für die erste Endu

Beitragvon wolle » So 2. Mär 2014, 22:39

Mathias hat recht.

Die DR 650 taugt für Feldwegtouren und wenn ein guter Fahrer drauf sitzt auch für etwas mehr, wenns allerdings heftig wird, ist das Gewicht einfach zu hoch.
Nach meiner Rumänienreise bei der ich meine DR dabei hatte und ich mir nach dem ersten Tag eine Sportenduro geliehen hab war es um mich geschehen.
Die DR hab ich verkauft und mir eine EXC geholt.
Wenn Du so direkt den Unterschied mal vergleichen kannst wirst DU mich verstehen.
Wenn Du allerdings mehr Landstrasse oder fahrst oder sonst ein Alltagsmoped haben möchtest ist eine Sportenduro eher ungeeignet, und von Gepäck brauchen wir garnicht erst sprechen.

Solltest DU dich für eine DR650 enscheiden, könnte ich Dir helfen.

Mein Kumpel möchte seine SP44 verkaufen, da er jetzt nur noch Quad fährt.
Bj dürfte so 1993 sein Km 27.500 .
Die DR wurde von mir gewartet, somit kann ich Dir einiges zum Zustand sagen.
Letztes Jahr hab ich vor unserer Rumänientour folgenden gemacht.
KD komplett mit Zündkerzen, Ventilen, AGW-Kette spannen, Ölwechesl, Luftfilter usw.
Komplett neue Kupplung mit verstärkten Federn.
Großer Motorschutz von der SP41 ist dran.
An der DR ist ein Sebring ESD, Acerbis Handprotects und ein Kettenöler verbaut.
Kette ist OK vorne ein kleineres Ritzel. Reifen sind Heidenau K69/74 so gut wie neu.
Da er sich bereits am ersten Tag der Tour verletzt hat, wurde die DR seit dem KD und mit den Reifen und der Kupplung nur ca. 100Km gefahren.
Tüv müsste neu gemacht werden bzw. macht er noch.
Die DR wurde artgerecht bewegt, hat also auch endurotypische Gebrauchsspuren.
Als Preis schweben ihm glaub so 1100€ vor, was sie auch wert ist.
Standort wäre 86732 Oettingen
Auf Wunsch kann ich Kontakt herstellen.


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