Ein Enduroanfänger sucht Empfehlungen für die erste Enduro

Dies und das zu Moped´s
gerneweg
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Re: Ein Enduroanfänger sucht Empfehlungen für die erste Endu

Beitragvon gerneweg » Do 22. Mai 2014, 22:43

Jepp, manche wollen ackern und manche wollen Ballett tanzen. Mache wollen beides und bei manchen wechseln die Vorlieben.
Ist einfach so und ist gut so.

ThoWAF
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Re: Ein Enduroanfänger sucht Empfehlungen für die erste Endu

Beitragvon ThoWAF » Fr 23. Mai 2014, 21:17

...natürlich ist das gut und richtig so!!!

Es soll ja auch nur ein Tip, es wurde ja nach Tips und Erfahrungen
gefragt.

Die Dr Offroad Days z.B. sind eine gute Möglichkeit zu üben
und ein Training zu machen zu einem fairen Preis.
Oder auch mal mit anderen ins Gespräch zu kommen und
mal was anderes zu fahren.

Gruss Torsten
Sommer ORD ´08, ´09, `11, `13, ´14
Twins Only ´08, ´10, ´11
Wuppenduro ´09, ´10, ´11, `12, `13, ´14
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trailfinder 2
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Re: Ein Enduroanfänger sucht Empfehlungen für die erste Endu

Beitragvon trailfinder 2 » Di 24. Jun 2014, 23:06

Was mittelschweres um die 600ccm ,das taugt noch fürs Gelände "erfahren" oder zur Arbeit oder in den Urlaub.Die noch ;) leichteren Geräte gibt es meißt bei den Endurotrainings zum leihen .So kann man in Ruhe im Gelände testen ob einem nicht auch so etwas leichtes langsameres taugt.
Wer die Wahrheit sagt braucht ein schnelles Pferd!

HansDampfer
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Re: Ein Enduroanfänger sucht Empfehlungen für die erste Endu

Beitragvon HansDampfer » Sa 11. Okt 2014, 14:41

Nach langer Abwesenheit möchte ich mich zurückmelden, und den Beitrag mit etwas Informationen füllen.

Ich habe mich vor nem halben jahr einfach dazu entschlossen die Xt 600 3TB mit 62tsnd km zu kaufen.

Der Verkäufer macht mir nen sehr netten und kompetenten Eindruck und hat mir auch noch ne Menge Tipps auf den Weg gegeben.
Natürlich musste ich mich erst mit der für mich noch störrischen XT arrangieren, aber nach 5000 gemeinsamen Kilometern hab ich Sie mehr als Lieb gewonnen.
Ich habe als erstes die Bremsen vorn komplett erneuert, weil mir die Verzögerung echt zu lasch war.
Danach hab ich Sie optisch aufgehübscht mit blauer Verkleidung (passen zum Acerbis TAnk) und kleinen Blinkern.
Komische Motorgeräusche machten micht stutzig und ich bin zum Mechaniker der mir unheil prophezeite, noch am gleichen Abend hab ich den Motor ausgebaut und in die Werkstatt gebracht.
Es stellte sich raus das der Primärtrieb locker war und das obere Pleullager sowie der Kolben Fresspuren hatten, diese wurden getauscht und ich war 700 Euro los.Desweiteren wurde der Motor auf mögliche Schäden kontrolliert, mehr konnte aber zum Glück nicht festgestellt werden.
Natürlich hat mich das echt geärgert, aber zu dem Zeitpunkt hatte ich mich schon in die XT verliebt und einen Urlaub geplant.

Ich baute den Motor also wieder in das Motorrad und hatte Gänsehaut beim ersten Druck auf den Starter, aber Sie sprang an, klang gesund....und nirgends lief Öl raus( davor hatte ich am meisten Angst, dasss ich irgendwelche Leitungen vergesse anzuschließen).
Einen Tag später ging es im strömenden Regen Richtung Dolomiten, Urlaub und Testfahrt in Einem.
Sie hat die ganze Tour super durchgehalten , und konnte den Mitreisenden Bikes 1200er GS und 1600 GTL mehr als das Wasser reichen. Einfach wie gemacht für die engen italienischen Pässe und den teilweise schlechten Straßenbelag.
Bild

Sie für mich ein gutes Alltagsmotorrad, und lässt sich sowaohl auf der Straße als auch im leichten Gelände super handlich fahren.
Ich muss sogar zugeben, dass ich mit dem Handling viel besser klarkomme als mit dem meiner GSXR 600.

Zwei meiner Kumpels wurden sogar vom XT- Virus infiziert, einer kaufte sich ne schcike XT 660x und neiner die gleich 3TB wie ich.
Im laufe der Zeit hat sich sogar eine kleine Dresdner XT Truppe zusammengefunden, mit denen machen wir oft Touren durch das sächsische Bergland, und auch oft genug über Stock und Stein oder auch mal durch nen Bach.
Bild
Ich kann nach solchen Touren nur sagen : Die XT's sind nicht Totzukriegen.



Abschließend muss ich sagen, dass der Gebrauchkauf einen fast 20 Jahre alten Einzylinders fast immer ein Risiko in sich birgt, und man als Leie lieber immer einen Fachmann zur Besichtigung mitnehmen sollte.
Ich musste diesen Fehler teuer bezahlen, bin aber trotzdem froh mich für dieses Bike entschieden zu haben.
Suzuki GSX-R 600 , Yamaha XT 600 ,Simson S51
Dresdener Traktorfreunde
Mit nunmehr 4 XTs über Stock und Stein

Frido
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Re: Ein Enduroanfänger sucht Empfehlungen für die erste Endu

Beitragvon Frido » Sa 11. Okt 2014, 15:14

Hallo,

jeder Gebrauchtkauf birgt das Risiko unliebsamer Überraschungen, da hilft auch der Fachmann nicht unbedingt weiter. Du musstest zwar relativ viel Geld für die Reparatur hinlegen, dafür bist du jetzt erstmal au der sicheren Seite.

Gruß
Frido
XL 500, XL600
DRZ 400, Transalp

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Re: Ein Enduroanfänger sucht Empfehlungen für die erste Endu

Beitragvon trailfinder 2 » Fr 21. Aug 2015, 10:35

Zumindest könnte man aber beim Händler für eine Gebrauchte eine erweiterte Garantie abschließen die bei solchen Schäden greift.Oder man kauft eine mit relativ "frisch überholten Motor". ;)

Ist zwar schon älter der Beitrag aber wird ja anscheinend immer nochmal reingesehen.
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Re: Ein Enduroanfänger sucht Empfehlungen für die erste Endu

Beitragvon Frido » Fr 21. Aug 2015, 13:57

Hallo,

trailfinder 2 hat geschrieben:Zumindest könnte man aber beim Händler für eine Gebrauchte eine erweiterte Garantie abschließen


kann man das? Soweit ich weiß haben die neuen Sportenduros doch noch nicht einmal die übliche Werksgarantie. Bei Garantien bin ich immer etwas skeptisch, da ist viel Kleingedrucktes in den Verträgen und Ärger oft vorprogrammiert.

Hast du inzwischen ein anderes Mopped gekauft?

Gruß
Frido
XL 500, XL600
DRZ 400, Transalp

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