ABS - wenn es zu gut "funktioniert"

z.B. In der Antarktis ist mir die Kette gerissen..... oder mit der xyz über Sand...
Mathias
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Re: ABS - wenn es zu gut "funktioniert"

Beitragvon Mathias » Mo 1. Okt 2012, 10:25

Immer ruhig bleiben ...... :happy-smileyflower:

So ein ABS hat schon was......... auch wenn´s manchmal schief geht. Mir ist vor knapp 20 Jahren einer ins Auto geprügelt, da er auf die gleiche Seite ausgewichen ist wie ich..... AUF MEINE :angry-screaming: Ohne ABS wäre der glatt an mir vorbeigeschossen.

Das sind aber immer nur die Einzelfälle ;-)

Und trotzdem hab auch ich meinen ganz eigenen Standpunkt. ABS naja..... das wiegt wieder..... ist nicht mit Hammer und Meisel zu reparieren.......

.....aber in Zeiten in denen es ein elektronisches Bordnetz für Motorräder gibt (Controller Area Network) mit voller Diagnosefähigkeit u. hoher Störsicherheit, das gewichstersparend ist :shock: , mach ich mir über ABS wenig Gedanken. :roll:

Ich glaub ich such mir jetzt dann doch eine schöne, gut erhaltene SP46 und steig dann in 15 Jahren, so mit 60.... auf die aktuellen Modelle um, um noch etwas Straße zu fahren. ;-)

Gruß Mathias
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Re: ABS - wenn es zu gut "funktioniert"

Beitragvon Eggi » Mo 1. Okt 2012, 16:01

Zum Fall im BMW-Forum: Was hat denn der Fahrer falsch gemacht?
Und er war nicht der Einzige. Also somit kein Einzelfall.

Ich bitte um Aufklärung. Ich bin ja jemand, der keine Ahnung hat. :mrgreen:


@Mathias: So viel wiegt ABS nicht mehr. Das Gewicht ist in den letzten Jahren massiv geschrumpft.
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Ildefonso
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Re: ABS - wenn es zu gut "funktioniert"

Beitragvon Ildefonso » So 7. Okt 2012, 19:27

Hallo zusammen,
also wenn ich den BMW-Thread richtig verstanden habe, hat der Fahrer nur hinten gebremst. Und dass da bei nasser Fahrbahn + Gleisen das ABS eingreift, ist nur normal. Bremswirkung ist natürlich dann recht dürftig. Lässt sich gut nachstellen bzw. provozieren. Halte ich aber für keinen Fehler des ABS.

Wenn ich bei rutschiger Straße ohne ABS nur hinten bremse, habe ich auch keine vernünftige Bremswirkung. Mit der Gefahr, dass das Mopped hinten ausbricht.

ABS ist eine feine Sache. Ersetzt aber nicht vorausschauendes Fahren. :Meine Meinung:
Viele Grüße aus dem Allgäu
Ildefonso

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Re: ABS - wenn es zu gut "funktioniert"

Beitragvon Ildefonso » So 7. Okt 2012, 19:43

Eggi hat geschrieben:
ABS wird übrigens Pflicht. Leider. Denn jedes Mal muß man den Kram vor einer Offroadfahrt ausschalten.


Schaltet ihr ABS wirklich vor jeder Offroad-Fahrt aus? (Frage ist ernst gemeint und soll auch nicht provozieren).
Bei normalen Schotterwegen komme ich auch mit ABS ganz gut klar. Immer abschalten ist mir zu lästig. Regelt ja meist nur hinten. Und wenn's vorn blockiert, muss ich ja auch ohne ABS die Bremse aufmachen. Dann habe ich auch keine Bremswirkung. :?:
Viele Grüße aus dem Allgäu
Ildefonso

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Re: ABS - wenn es zu gut "funktioniert"

Beitragvon Mathias » Mo 8. Okt 2012, 01:42

Ich schalte mein ABS nie aus....

Bild

:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

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Re: ABS - wenn es zu gut "funktioniert"

Beitragvon Greenrun » Mo 8. Okt 2012, 06:56

Als ich mit meiner F650GS offroad unterwegs war....und es war inzwischen einiges......hatte ich das ABS nie ausgeschaltet und hatte auch keine Probleme damit.

Mir ist es einzig alleine bei inzwischen 14000 km mit der F passiert, dass ich wegen des regelnden ABS vor einer Kurve auf Straße keine Bremswirkung hatte und ich deswegen nicht die Verzögerung erfahren habe, die ich mir im Kopf ausgemalt hatte.

Ich finde das ABS generell beim Zweirad eine super Sache und dürfte auch einiges an Sicherheitsreserven bringen.

Es ist sehr angenehm zu wissen, dass man voll in die Eisen latschen kann, ohne dass man gleich auf der Nase liegt. Mehrfach getestet....es funktioniert :ugeek:
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Re: ABS - wenn es zu gut "funktioniert"

Beitragvon Easy » Mo 8. Okt 2012, 07:29

Das ist aber genau das was Eggi und ich am Anfang meinten.
Man hat ABS und verlässt sich drauf, und genau in dem Moment in dem mans braucht funktionierts nicht. Und genau dann latscht man wirklich ohne richtig reagieren zu können auf die Bremse. Kann ja sein dass das selten ist, aber wie schonmal gesagt ich muss mich auf nichts verlassen müssen was ich nicht habe.
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Re: ABS - wenn es zu gut "funktioniert"

Beitragvon Eggi » Mo 8. Okt 2012, 08:50

Ja, der BMW-Fahrer hatte anfangs nur die Hinrerradbremse benutzt (und das sehr wenig), um langsam zum stehen zu kommen. Aber da die Wirkung nahezu Null war, gings fast schief.
So bremse ich häufig auch.

Wenn ich bremsen möchte, dann möchte ich eine Verzögerung der Fortbewegung. Das macht aber ABS in einigen Fällen nicht und kann das Sicherheitsgefühl der Fahrer nachhaltig erschüttern. Wenn nur ein klein wenig Rutschen ist, bremst es fast gar nicht. Und hier sehe ich Verbesserungsbedarf.

Ich bremse meine Enduro übrigens ähnlich wie ein ABS. Ich bremse und lasse den Hebel gleich wieder los. Zwar nicht so schnell wie ein ABS, aber das Prinzip ist das Gleiche. Nur das ich die Intervalle bestimme. Habe es viel geübt und es klappt prima.
Beim ABS habe ich das Gefühl, daß ich bevormundet werde.
Mein manuelles ABS-Bremsen hat übrigens eine enorme Wirkung! Also ist das ABS-Prinzip absolut klasse!
Und ich kann es nach meiner Art und Weise selber bestimmen.

Wir dürfen ja auch mittlerweile nicht mehr selber bestimmten, wann das Licht an ist und wann es ausbleiben soll. Blöd, wenn die Batterie schwach ist und der Bock nicht mehr anspringt. Bei meiner ist das Standlicht nämlich immer an. Freunde von mir (Chris und Thomas aus dem XT 660-Forum) haben daher schon die Standlichtbirnen rausgenommen.
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Re: ABS - wenn es zu gut "funktioniert"

Beitragvon oscar » So 16. Mär 2014, 09:23

Hallo
Neu hier und schreibe ohne große Vorstellung. Frechheit!! Hier nur kurz, bin fats 60 und fahre seit dem 14. Lebensjahr mit Motorrad im Gelände und seit dem 18. auch auf der Straße. Motorsport Enduro und Motocross, heute eher wenig.
Auch ich schalte mein ABS an meiner 30 Jahre alten Suzuki DR 500, die ich auf Straße und im Gelände bewege, aus Sicherheitsgründen nie aus!
Ich finde es auch vollkommen richtig dass Motorräder mit ABS ausgestattet werden.
Sicher gab es zuvor umfangreiche Forschungsarbeiten ?
Vielleicht mit dem Ergenbis; wir hätten mal gerne ein Problem, hier haben wir auch schon die Lösung: :violin: :violin:
Motorradfahrer heute, können sonst nix mehr bedienen. Schaut man sich die heutigen Fahrschulen an, erkennt man, die Leute lernen nur noch ein Motorrad zu starten und mehr schlecht als recht von A nach B zu bewegen.
ADAC und Ähnliche wollen ja auch noch Kohle am Fahrschüler verdienen mit ihren Trainings! Die Qualität der Ausbildung ist dahin gehend angepasst.
Sicherheit, ja klar!!! So kam das leise, Motorrad, jetzt hört es keiner mehr kommen, auch nicht der 80ig jährige halbtaube Autofahrer nicht, dann das Permanentlicht, es ist dem deutschen Bürger nicht zuzumuten zu entscheiden das Licht einzuschalten.
Abgasgesetze, Rettung der Welt wegen der Millionen an deutschen Motorrädern, die Nummer eins der Verarsche.
ABS, es kann dem "modernen" I Phon gesteuerten Motorradfahrer nicht zugemutet werden sein Motorrad ohne dies zu steuern, nicht Offroad und nicht auf der Straße.
Der Deutsche ist in zunehmenden Maße nicht mehr fähig eigene und richtige Entscheidungen zu treffen. :hand:
Die elektronischen Helfer halten Einzug ins Motorrad, leider wird die,s wie das Auto schon lange, zum elektronisch gesteuerten Fiasko dass schnell den Geldbeutel des Ottonormalfahrers über alle Maßen leert.

Komisch der Rückgang der Verkaufszahlen im Motorradhandel ? Vielleicht mangels Kohle für die Inspektionen die das Steuergerät quasi zwingend vorschreibt, bzw. die Leistung kastriert? BMW!!
Sehr gut sind die Elektronikbomber dann in der geplanten Komplettüberwachung der EU Regierung einzubetten.
Komisch der Rückgang "Gute Fahrer aus Deutschland" im Motorsport.

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Re: ABS - wenn es zu gut "funktioniert"

Beitragvon Frido » So 16. Mär 2014, 12:35

Hallo,

oscar hat geschrieben:Motorradfahrer heute, können sonst nix mehr bedienen. Schaut man sich die heutigen Fahrschulen an, erkennt man, die Leute lernen nur noch ein Motorrad zu starten und mehr schlecht als recht von A nach B zu bewegen.

da ich auch ein Ü50 bin haben wir damals wohl eine ähnliche Fahrschulausbildung genossen, nämlich 3-5 Stunden mehr oder weniger geradeaus fahren, eine Zielbremsung aus 50 km/h und man hatte bestanden. Ich habe die Führerschein"ausbildung" auf einem 175er Roller gemacht bei dem der Gasgriff klemmte und immer zurückgedreht werden mußte. Damals war ich 17, die Fahrschule war billig, 25 DM/Std., da meckert man nicht und macht einfach, hat ja auch geklappt, fahren war kein Problem mit 16 hatte ich ja schon meine Zündapp KS 50 Supersport :D . Aber auch Fahrschüler ohne Vorkenntnisse haben den Führerschein mit ebensowenig Aufwand bekommen und entsprechend sahen ihre Fahrkünste aus, die sie je nach Belieben auf den stärksten Moppeds unter Beweis stellen konnten, mit entsprechend vielen Todesfällen in der Unfallstatistik.

Meinst du ernsthaft die heutige Fahrschulausbildung ist schlechter?

Heute sind 12 Pflichtstunden vorgeschrieben, inkl. Autobahn- und Beleuchtungsfahrt, Slalom-, Ausweichmanöver usw, für die Fahrschulmotorräder gilt ein Mindestgewicht und nach bestandener Prüfung gibt es eine Leistungsbeschränkung. Dies hat insgesamt zum Rückgang der Unfallzahlen und Unfalltoten geführt, kann also nicht so verkehrt sein. Leider wurde jetzt die Leistungsbeschränkung für Fahranfänger auf 48 PS hochgesetzt, das ist m.E. falsch, 34 PS reichen für Anfänger vollkommen aus. Für Pkw-Neulinge sollte so eine Leistungsbeschränkung übrigens auch eingeführt werden.

oscar hat geschrieben:ADAC und Ähnliche wollen ja auch noch Kohle am Fahrschüler verdienen mit ihren Trainings!

Diese Trainings sind nicht vorgeschrieben und vmtl. werden die eher von Fahrern gebucht die eh schon mit eingeschaltetem Hirn fahren. Vor 20-30 Jahren hat wohl kaum jemand an so einem Training teilgenommen, obwohl es auch damals nicht geschadet hätte.

oscar hat geschrieben:So kam das leise, Motorrad, jetzt hört es keiner mehr kommen,

Du meinst also, Motorräder sollten zur Steigerung der Sicherheit nur noch ohne DB-Killer fahren?

oscar hat geschrieben:jetzt hört es keiner mehr kommen, auch nicht der 80ig jährige halbtaube Autofahrer nicht,

Wenn schon pauschalisiert wird, wie laut müßte das Mopped denn sein, damit es bei jüngeren Fahrern die Musikanlage übertönt? Aber du wirst sicher so verantwortungsvoll handeln und deine Führerscheine mit 80 freiwillig zurückgeben.

oscar hat geschrieben:dann das Permanentlicht, es ist dem deutschen Bürger nicht zuzumuten zu entscheiden das Licht einzuschalten.

Je nach Wetterlage ist das eingeschaltete Licht durchaus sinnvoll, bei strahlendem Sonnenschein eher nicht. An meiner Enduro habe ich mit geringem Aufwand einen Schalter eingebaut, im Wald brauche ich das Licht nicht unbedingt.

oscar hat geschrieben:Abgasgesetze, Rettung der Welt wegen der Millionen an deutschen Motorrädern, die Nummer eins der Verarsche.

Volle Zustimmung! Habe auch schon den Prüfer gefragt wie viel schädlicher mein 400cm³ Mopped mit falsch eingestellten Abgaswerten im Vergleich zu den umweltfreundlichen SUVs ist? Naja, was soll man erwarten wenn sogar Kettensägen mit Kat ausgerüstet werden.

oscar hat geschrieben:ABS, es kann dem "modernen" I Phon gesteuerten Motorradfahrer nicht zugemutet werden sein Motorrad ohne dies zu steuern, nicht Offroad und nicht auf der Straße.

Ich habe noch kein Mopped mit ABS gefahren, kann da nur mitdiskutieren wie ein Blinder über Farben, aber beim Pkw möchte ich es nicht missen und technischer Fortschritt ist nicht immer Teufelswerk. Natürlich darf es nicht dazu führen, dass man der Technik blind vertraut, da fallen mir spontan die Leute ein die wider jeglicher Vernunft auf ihr Navi hören und dann mitten im Wald stehen oder auf der Autobahn versuchen links abzubiegen.

Die kontaktlose Zündung kann auch nicht mal eben repariert werden, aber sollte man deshalb wieder Unterbrecherkontakte einbauen? Benzineinspritzung funktioniert beim Pkw problemlos, warum nicht auch beim Mopped einbauen, Zuverlässigkeit vorausgesetzt? Wenn mir angezeigt wird, dass meine Rücklichtbirne durchgebrannt ist, finde ich das auch nicht schlecht, natürlich nicht bei einer Enduro die vorwiegend im Gemüse unterwegs ist. Natürlich ist es Ansichtssache welche Neuerungen im Verhältnis Preis/Leistung und Wartungskosten sinnvoll und angebracht sind.

oscar hat geschrieben:Der Deutsche ist in zunehmenden Maße nicht mehr fähig eigene und richtige Entscheidungen zu treffen. :hand:

Und daran Schuld ist das ABS bei Motorrädern? ;)

oscar hat geschrieben:Die elektronischen Helfer halten Einzug ins Motorrad, leider wird die,s wie das Auto schon lange, zum elektronisch gesteuerten Fiasko dass schnell den Geldbeutel des Ottonormalfahrers über alle Maßen leert.

Noch kann man ja auf gebrauchte Moppeds ohne Schnickschnack zurückgreifen und es wird immer wieder Modelle geben die sich auf die gesetzlichen Mindestanforderungen beschränken und Hightech nur optional anbieten.

Mit der modernen Technik ist es ähnlich wie mit Facebook, Twitter, WhatsApp usw. - wir sind da nicht die vorrangige Zielgruppe. ;)
oscar hat geschrieben:Komisch der Rückgang der Verkaufszahlen im Motorradhandel ? Vielleicht mangels Kohle für die Inspektionen die das Steuergerät quasi zwingend vorschreibt, bzw. die Leistung kastriert? BMW!!


Ich kenne die aktuellen Verkaufszahlen nicht, aber die Neupreise sind für Spaßgeräte schon sehr heftig. Der Führerschein kostet ja auch schon richtig viel Geld, den können sich viele bestimmt erst gar nicht leisten und ob man sich dann später wenn mehr Geld zur Verfügung steht noch mal aufrafft den nachzumachen?

oscar hat geschrieben:Sehr gut sind die Elektronikbomber dann in der geplanten Komplettüberwachung der EU Regierung einzubetten.

Das behagt mir auch in keinster Weise. Man baut automatische Unfallmelder ein die im Notfall den Standort direkt an eine Notrufzentrale weiterleiten, eigentlich eine gute Idee, aber was wird da noch alles unbemerkt eingebaut, gespeichert und gemeldet? Vielleicht eine Blackbox zur Rekonstruktion von Unfällen die die letzten 15 Fahrminuten speichert, entsprechende Empfänger stellt man an den Strassen auf, die melden dann automatisch jede Geschwindigkeitsüberschreitung. Vielleicht schreiben die Versicherungen ja auch elektronische Fahrtenbücher vor, die dann gekoppelt mit dem GPS aufzeigen, ob man zu schnell fährt, wie schnell man auf der Autobahn fährt usw., da können dann die Tarife "individueller angepaßt" werden. Wer sowas nicht einbaut bezahlt dann eben horrende Versicherungsprämien. Orwells "1984" haben wir doch schon lange hinter uns.

Aber warum über die staatliche Überwachung aufregen, inzwischen liefern viele doch die Daten für eine Komplettüberwachung freiwillig an Facebook, Google usw..

oscar hat geschrieben:Komisch der Rückgang "Gute Fahrer aus Deutschland" im Motorsport.

Mit der Problematik habe ich mich nie beschäftigt, ich bedaure aber, dass es kaum legale Endurostrecken gibt. Vielleicht ist Deutschland zu eng?

Gruß
Frido
XL 500, XL600
DRZ 400, Transalp

Ich möchte einmal sterben wie mein Opa - friedlich schlafend und nicht so laut kreischend wie sein Beifahrer!


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