AJP PR4 Erfahrungen?

z.B. In der Antarktis ist mir die Kette gerissen..... oder mit der xyz über Sand...
Frido
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Re: AJP PR4 Erfahrungen?

Beitragvon Frido » Fr 23. Jan 2015, 13:11

Hallo,
Mathias hat geschrieben:.. meine liebe gute alte SP42.... mit meinem guten alten BMW vor 20 Jahren...... :shhh:

Trauer, Wehmut? ;)

Das der Durst von Fahrer und Mopped im Gelände in die Höhe schnellt ist vollkommen normal, aber der 10l-Tank meiner DRZ hat bisher ausgereicht, da ergab sich immer eine Möglichkeit nachzutanken, meistens reichte die Tankfüllung aber auch für einen Geländetag. Problematischer sind da m.E. Asphalttouren, die Runde Barcelonnette - Bonette - Isola - Lombarde - Barcelonnette saugte den Tank fast vollständig leer und teilweise haben wir die Moppeds den Col de Larche mit abgestellten Motor rollen lassen. :pray:

Zumindest bei der PR4 stellt sich aber die Frage ob längere Strassentouren überhaupt in Frage kommen?

Mathias hat geschrieben:Nach 29 Jahren in der 600 Klasse der DR muss ich mich sowieso fragen, ob ich da nicht grundsätzlich was falsch mache :lol: ;-)

Wie meinst du das?

Gruß
Frido
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ChrisNL
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Re: AJP PR4 Erfahrungen?

Beitragvon ChrisNL » Fr 23. Jan 2015, 15:49

Danke erstmal für die Angaben.
Ich werde mich mal bei AJP erkundigen, ob dieser Zusatztank käuflich zu erwerben ist.
Minimal 200km Reichweite wären schon schön.

Bild

Red-Devil
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Re: AJP PR4 Erfahrungen?

Beitragvon Red-Devil » Sa 24. Jan 2015, 14:47

Moinsen,

ehrlich gesagt glaube ich nicht das man bei einer Spotenduro vom schlage einer PR 5 oder PR 5 Extrem,
eine Reichweite von 200 km braucht.
Im Schnitt bin ich auf 80-100 km, mit meiner Yamaha WR 250f am Tag gekommen. Mehrfach getestet in Rumänien und Italien mit meinen Compadre's
Allerdings Richtiges Gelände, keine Waldautobahnen :mrgreen:
Die AJP dürfte etwas weniger verbrauchen, weil Einspritzer.
Und für gelegentliche Asphalttouren sind die Dinger einfach nicht gemacht. Dafür ist die Leistung zu gering und die Sitzbank zu schmal. :naughty:
Um mit dem kleinen Hubraum gut auf Asphalt unterwegs sein zu können, muss man den Motor schon ganz schön Auspressen und das ist nicht schön.


Gruß RD

heinz44
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Re: AJP PR4 Erfahrungen?

Beitragvon heinz44 » Mi 11. Mär 2015, 16:36

Hallo AJP Gemeinde,
muß da mal die AJP-Erfahrenen unter Euch befragen wie die PR4 so funktioniert.
Habe die Gelegenheit eine gebrauchte PR4, 240 ccm vom Mai 2014, mit ca. 1.300 km zu kaufen. Nach einer Probefahrt war die Enttäuschung groß, dass das Ding kaum über ausgequetschte 85 Kmh zu bekommen ist. Mit montierter Lufi-Abdeckung ging die überhaupt nur knappe 78. Bei ½ oder ¾ Drehzahl macht der Motor so richtig zu. Wie, zu kleine Vergaserdüsen oder Kartoffel im Auspuff bzw. zu wenig Atemluft. Der Verkäufer hat bestätigt, dass nichts verändert wurde. Auch die sek.-Übersetzung ist original. Im Moment habe ich eine Beta Alp 200, mit kurzer Übersetzung. Diesen Motor kann man bis zur mentalen/mechanischen Schmerzgrenze hochdrehen, wenn man sich traut und es wissen will. Läuft in der 4. 80 und in der 5. ausgequetschte knappe 100 kmh. Dass das Fahrwerk der Alp eine Katastrophe ist, ist ein anderes Kapitel und ist auch der Grund warum ich mich mit der PR4 beschäftige. Deren Fahrwerk ist ja für diese Klasse/Segment/Preis genial. Bitte Euch um einige Statements zu diesen 240er Motor. Aufgefallen ist mir die techn. Peripherie, wie die sehr strömungsungünstige Luftführung vorm Vergaser, im Vergleich zum 200er Motor der Beta, ein Miniluftfilter sowie geringer Auspuffrohrdurchmesser und Knick gleich nach dem Zyko. Ist ja auch nicht gerade ein strömungsgünstiges Detail.
Dank und Gruß Heinz

Southbound
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Re: AJP PR4 Erfahrungen?

Beitragvon Southbound » Mi 11. Mär 2015, 22:33

Schon mal im AJP Forum geschaut? http://motosportz.com/AJPforum/index.php
AJP PR5, ´14

Hanni
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Re: AJP PR4 Erfahrungen?

Beitragvon Hanni » Do 12. Mär 2015, 16:55

Hallo Heinz,
stimmt die PR4 240 läuft nicht schneller. Da ich letztes Jahr mit ein paar BETA 200 im
Gelände und auf der Straße wahr, kann ich sagen das meine noch schnell dagegen war.
Es liegt einfach an der Übersetzung, ich möchte nicht schneller im Gelände fahren.
Ich denke dafür ist die AJP ausgelegt, für die Straße hab ich noch ein Straßenmoped.
Grüße Hann

Fuzzy
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Re: AJP PR4 Erfahrungen?

Beitragvon Fuzzy » Do 12. Mär 2015, 20:19

Wir hatten diese Woche die erste APS PR4 unserer Geschichte in der Gruppe. Das mit dem etwas zäh hochdrehenden Motor stimmt schon - da gibt's sicher was zu ändern. Aber eine Sportenduro ist sie nicht. Trotzdem - mit etwas Gefühl und den guten Fahrwerk ging schon einiges. Siehe:

https://cloud.gmx.net/ngcloud/external? ... mit%20AJP4

Ein paar positive wie auch wenige negative Erfahrungen mit der PR4 kann der Fahrer sicher noch schildern, immerhin war er aus dem Forum.

Gruß Fuzzy
Ich lebe Motorrad. Ehemals www.MOTOPROVENCE.com

Ildefonso
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Re: AJP PR4 Erfahrungen?

Beitragvon Ildefonso » Fr 13. Mär 2015, 20:50

Also, ich war der AJP Fahrer im Enduro-Camp bei Fuzzy.
Bin mit einer nagelneuen AJP PR4 angereist. Für mich war es das erste "richtige" Enduro-Training und das auch noch mit einem mir noch vollkommen unbekannten Motorrad.
Bisher bin ich Schotterwege mit der Alp 200 oder der XCountry gefahren. Richtiges Gelände mit steilen auf- und Abfahrten war neu für mich.

Da ich bis letztes Jahr eine Alp 200 hatte, würde ich die beiden Motorräder so vergleichen:

Pluspunkte AJP:
-viel besseres Fahrwerk
- bessere Bremsen

Pluspunkte Alp 200:
- niedrigere Sitzhöhe
- weiterer Lenkeinschlag
- höhere Endgeschwindigkeit (gegenüber AJP mit Originalübersetzung)

Motorleistung ist ähnlich. Finde den Motor aber nicht zugeschnürt. Habe den leisen Serienauspuff montiert, finde aber das Ansauggeräusch recht laut.

Wir haben beim Training ein oder zwei Auffahrten nicht geschafft, weil die Motorleistung nicht gereicht hat. Die allermeisten Dinge sind aber gegangen.
Das Motorrad kann aber weitaus mehr als ich als Fahrer.

Wenn Fuzzy einverstanden ist, kann ich ja auf Youtube Videos vom Training einstellen.

PS: Habe den Umstieg von Alp 200 auf AJP PR4 keinesfalls bereut. Das Ding macht richtig Spaß.
Viele Grüße aus dem Allgäu
Ildefonso

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Re: AJP PR4 Erfahrungen?

Beitragvon heinz44 » Sa 14. Mär 2015, 15:08

Dank Euch für die hilfreichen Infos. Jetzt ist es heraus, der 2540er Motor ist wie er ist. Ein rauher und nicht drehfreudiger Geselle. Auch der Sound ist wie „bellende Dogge mit Halsentzündung“. Für mich war das Feeling wie seinerzeit von KTM 450 ECX R auf die Beta Alp 200. Im ersten Moment, der totale Abstieg. Und jetzt das gleiche von der Beta auf die PR4, 240 (nur Motor betreffend). Für mich stellt sich die Frage Moped kaufen und alles umbauen, (einlass- und auslassseitig), Potenzial währe vorhanden. Ein, jedenfalls interessantes Projekt mit fragwürdigem Ausgang und Aussicht auf Dauerbaustelle. Fragt sich ob die Motortechnik da mitmacht. Denke ich lasse die Finger davon. Beta-Suzuki-200er-Motor in die PR4 währe die Problemlösung.

Betr. Kritik an der Asphaltfahrerei mit diesen Dingern. Die Drehfreudigkeit des Suzuki-Motor und die erzielbare Höchstgeschwindigkeit in den einzelnen Gängen wollte ich nur herausstellen um den Unterschied aufzuzeigen. Fahre bei der Beta sekundär auch 13/48 bei ähnlicher Getriebeabstufung. Für den Asphalt habe ich auch was anderes. Ist halt ein no go wenn sich schon bei ½ -Gas/Drehzahl der Motor einfach zuwürgt. Einzig beim Drehmoment merkt man deutlichen Unterschied zum Suzi-Motor. Ist eh klar, der 240er Motor hat eine größerer Masse, Kurbelwelle/Kolben. Tourenwagenmotor gegen Lanz-Bulldog-Maschine. Werde mal die Übersetzungen und möglichen Motordrehzahlen durchrechnen. Schreibe wieder.
Nochmals Dank und Gruß Heinz

Frido
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Re: AJP PR4 Erfahrungen?

Beitragvon Frido » Sa 14. Mär 2015, 16:51

Hallo,

wenn die Leistung der PR 4 nicht reichen sollte würde ich nicht basteln, sondern gleich die PR 5 kaufen.

Gruß
Frido
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