Re: Anfängermoped für Frauen

z.B. In der Antarktis ist mir die Kette gerissen..... oder mit der xyz über Sand...
Frido
Beiträge: 1306
Registriert: Mo 24. Feb 2014, 22:28
Wohnort: Biggesee

Re: Anfängermoped für Frauen

Beitragvon Frido » Mo 21. Dez 2015, 23:22

Hallo,

ich finde nicht, dass der Hinweis, dass leichtere Enduros für Frauen wichtiger sind, chauvinistisch ist. Meistens sind Frauen nunmal kleiner, leichter und nicht so kräftig wie Männer. Wenn man 1,65 m klein ist und zwischen 50-65 kg wiegt, hat man tendenziell mehr Probleme mit der Höhe und dem Fahrzeuggewicht als eine grössere und kräftigere Person.

Gruss
Harry
XL 500, XL600
DRZ 400, Transalp

Ich möchte einmal sterben wie mein Opa - friedlich schlafend und nicht so laut kreischend wie sein Beifahrer!

Knacki
Beiträge: 83
Registriert: Mi 5. Aug 2015, 20:04

Re: Anfängermoped für Frauen

Beitragvon Knacki » Do 24. Dez 2015, 13:35

Moin ...

Ich = 172 cm, 55 kg. Mein Mopped = 210 kg, komme gerade mit den Zehenspitzen an den Boden, wenn ich mich mit beiden Beinen abstütze (was ich eigentlich nie mache). Bei einer hier angemeldeten Freundin sind die Maße ähnlich, sie fährt das gleiche Mopped, hat sogar 2 davon. Eine andere Bekannte von mir, noch leichter und kleiner, bekommt regelmäßig Wutanfälle wegen solcher Aussagen. Oft haben große und schwere Kerle mehr Probleme mit schweren Moppeds. Nur beim aufheben sind die natürlich unschlagbar im Vorteil, wenn man nicht alleine fährt ist aber auch das kein Problem.
Kleinen Fahranfänger/innen würde ich allerdings auch kein großes Mopped empfehlen.

Gruß
Knacki

Harald
Beiträge: 492
Registriert: Mo 13. Apr 2015, 17:37
Wohnort: Weserbergland

Re: Anfängermoped für Frauen

Beitragvon Harald » Do 24. Dez 2015, 16:12

Knacki hat geschrieben:Moin ...
Oft haben große und schwere Kerle mehr Probleme mit schweren Moppeds. Nur beim aufheben sind die natürlich unschlagbar im Vorteil, wenn
Gruß
Knacki


Ja ja ............. wenn das kleine Wort wenn nicht wäre :lol:
Wenn die nicht ihren Rucksack vorne tragen würden :auto-biker:
oft genug sind dann " gestandene Männer " nicht besser dran als die angebliche Anfängerin .......

Frohes Fest allen
und nicht vergessen ;)

Bild

oder

Bild
oder
Bild

:lol:
Quäle Crosser, Enduro, Supermoto extreme ,und Sporttourer

Frido
Beiträge: 1306
Registriert: Mo 24. Feb 2014, 22:28
Wohnort: Biggesee

Re: Anfängermoped für Frauen

Beitragvon Frido » Fr 25. Dez 2015, 11:00

Hallo Knacki,

Knacki hat geschrieben: Eine andere Bekannte von mir, noch leichter und kleiner, bekommt regelmäßig Wutanfälle wegen solcher Aussagen. Oft haben große und schwere Kerle mehr Probleme mit schweren Moppeds.


nur weil sie Wutanfälle kriegt muss die grundsätzliche Aussage ja nicht falsch sein. :mrgreen:

Warum sollte es bei gleichem Fahrkönnen ein Nachteil sein wenn man grösser ist?

Ich habe schon oft kleinere Fahrer einfach umkippen sehen weil sie z.B. in engen Kehren mit groben Schotter den Fuss nicht früh genug auf den Boden gekriegt haben um das kippende Mopped abzufangen. Ein längeres Bein hätte man da einfach ausgefahren und den Umfaller vermieden. Oft genug sagen die Fahrer dann selber, dass ein paar Zentimeter Körpergrösse gefehlt haben. Wenn sich das schon bei relativ leichten Enduros bis 150 kg so auswirkt, dann erst recht bei 210 kg-Bombern. Wenn die Fuhre ins Kippen gerät hilft nur noch Körperkraft und die ist idR. bei kleinen leichten Personen geringer.

Gaston Rahier hat bewiesen, dass man auch mit geringerer Körpergrösse grossartig fahren kann, aber das Fahrkönnen zweifel ich hier auch in keinster Weise an, ich behaupte nur, dass ein paar Zentimeter Beinlänge bzw. eine Sitzhöhe die einen sicheren Stand ermöglicht und grössere Körperkraft im Gelände vorteilhaft sind.

Wenn ich mir eine höhere Sitzbank montieren würde und nur noch mit den Zehenspitzen den Boden erreichen würde, würde ich garantiert noch öfter umfallen.

Knacki hat geschrieben:Kleinen Fahranfänger/innen würde ich allerdings auch kein großes Mopped empfehlen.

Unabhängig vom Können ist ein kleines handliches Mopped im Gelände niemals nachteilig und immer empfehlenswert. ;) Um einige Strecken die ich mit meiner DRZ grinsend befahre würde ich mit meiner Transalp einen grossen Bogen machen.

Gruss
Harry
XL 500, XL600
DRZ 400, Transalp

Ich möchte einmal sterben wie mein Opa - friedlich schlafend und nicht so laut kreischend wie sein Beifahrer!

Knacki
Beiträge: 83
Registriert: Mi 5. Aug 2015, 20:04

Re: Anfängermoped für Frauen

Beitragvon Knacki » Fr 25. Dez 2015, 15:26

Frido hat geschrieben:Warum sollte es bei gleichem Fahrkönnen ein Nachteil sein wenn man grösser ist?


Da liegt der Hase ja im Pfeffer :lol: . Wenn der/die Kleine besser fahren kann, hilft dem anderen alle Kraft und Größe nix. Vielleicht ist es auch so, dass kleine Leute schneller lernen müssen, weil 1. ihr Mopped sonst nur am Boden liegt und 2. es so sauschwer aufzuheben ist? :mrgreen:

Frido hat geschrieben:Unabhängig vom Können ist ein kleines handliches Mopped im Gelände niemals nachteilig und immer empfehlenswert.


Klar, das würde ich auch unterschreiben. Trotzdem ist je nach dem wo und was man fahren will ein Dickschiff kein "nogo". Auch wenn ich meine DR-Big nach jetzt 9 Jahren immer noch gelegentlich hinschmeiße, passiert das doch meistens im Stand und bevor ich mir was verrenke, lass ich sie lieber fallen. (Ich fahre ja nie alleine :D )
Es lässt sich aber durch Bewegung des Hinterns nach links oder rechts sehr viel Beinlänge ausgleichen. Das mache ich inzwischen total automatisch ohne nachzudenken. Es gibt ne ganze Menge kleine Leute, die auch mit den schweren Kisten Spass im Gelände haben. Für mich ist es eine Herausvorderung, die zu bewältigen mir echt was gibt. Die DR 350 von meinem Junior macht mir hingegen gar keinen Spass, da komme ich mir vor wie auf einem Kinderfahrrad.
Natürlich ist das Budget für ein Mopped auch ein Maßstab, alte DRs sind halt sehr viel günstiger als relativ neue WRs uä.

Gruß
Knacki


Zurück zu „Erfahrungen mit Euren Mopeds“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste