BMW 1150/1200 vs. KTM 990 Adventure - Erfahrungen aus erster

z.B. In der Antarktis ist mir die Kette gerissen..... oder mit der xyz über Sand...
JCF1277
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BMW 1150/1200 vs. KTM 990 Adventure - Erfahrungen aus erster

Beitragvon JCF1277 » Mo 8. Dez 2014, 12:45

Moin,

meine F650 Dakar, die ich ansonsten wirklich super finde, hat für Autobahnen einfach nicht genug Power. Wenn ich nächste Saison auch wieder zu 80% auf der Autobahn hänge und von jedem Auto überholt werde, wird es Zeit für ein Upgrade oder ein Zweitmotorrad.
(Vielleicht auch schon früher, bin da zu Kurzschlusshandlungen bereit. :D )

Da gibt es eigenltich nur 4 Motorräder, die in Frage kommen:
BMW F800 GS
KTM 990 "Adventure"
BMW 1150/1200 GS

Ich weiß, dass es auf beiden Seiten fast religiöse Züge annimmt, aber gibt es wirklich gute Argumente für oder gegen die KTM?

Sie scheint die eierlegende Wollmilchsau zu sein, da sie viel Power hat und gleichermaßen auf Strassen wie im Gelände mehr kann, als ich es je werde. Andererseits wirkt sie recht "schlank" und damit eher wie die F800GS und meine Dakar. Oder täuscht das?
Ich bin einmal hinter jemandem her gefahren, der mit einer KTM 990 zuerst auf der Strasse, dann auf Feldwegen und zuletzt in einer Sand-Passage extrem gut aussah. Das vergesse ich nicht so schnell.

Die F800 liegt vermutlich genau zwischen der KTM 990 und den großen BMWs, oder?
Vom Preis her scheinen gute Gebrauchte bei allen zwischen 5-6k zu liegen.

Gibt es hier vielleicht jemanden, der beide Bikes gut kennt und vielleicht die großen Pros und Cons einmal wiedergeben kann?
Z.B. auch die Wartungskosten, etc.?

Habe das Internet durchsucht, aber nichts überzeugendes gesehen.
Oder vielleicht gibt es nichts überzeugendes und es ist einfach "personal taste".

Gruß
Jan

Eggi
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Re: BMW 1150/1200 vs. KTM 990 Adventure - Erfahrungen aus er

Beitragvon Eggi » Mo 8. Dez 2014, 15:02

Also wenn Du zu 80 % auf der Autobahn rumgurkst, dann machste was falsch. :lol:

Fahr doch einfach mal abseits der Autobahn und abseits von Asphalt. Das kommt gut. :)

Mit diesen Rieseneimern (auch Über-Enduro genannt) kann ich nichts anfangen.
Wenn man stundenlang offroad unterwegs war und sich dann mit Gepäck langmacht, dann ist es essig mit aufheben. Da bringen mir Komfort, Leistung und der Preis rein gar nichts.

Die F 800 GS ist nett, ja. Aber das BMW-Image (Klapphelmfahrer) geht gar nicht.
Auch ist die Zuverlässigkeit bei vielen auf der Strecke geblieben,

Und der 16-L-Tank ist in Schweden (für mich zumindest) einfach zu klein. Und die Adventure-Version ist wiederum zu schwer.

Und was alle zusammen haben, ist der Preis, der jenseits von Gut und Böse ist.


Aber es gibt Leute, die kommen mit den Riesenschiffen auch im Gelände klar und scheuen sich nicht, weit mehr als 10.000 Euro auszugeben. Wenn man dies akzeptiert, dann ist es ok.

Waetungskosten bei der 990er sind kaum zu bezahlen. es sei denn, Du machst alles allein. Aber dann brauchste wirklich Zeit für.
Und sie säuft wie ein Loch.
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Re: BMW 1150/1200 vs. KTM 990 Adventure - Erfahrungen aus er

Beitragvon Frido » Mo 8. Dez 2014, 16:03

Hallo,

ich kenne die Moppeds nicht aus erster Hand, habe aber gehört, dass es z.T. bei BMW Probleme mit Ersatzteilen für die 1200 gibt und die Leute Wochen auf die Teile warten müssen - unglaublich! In GS-Foren wirst du da sicher ausführliche Infos finden bzw. bekommen.

Was willst du mit dem Mopped machen?

Wenn es im Gelände mehr als nur ein Feld- oder Waldweg sein soll, dann würde ich zu einem Zweitmopped raten.

Wenn man z.B. Reiseberichte von GS- und anderen Dickschiffahrern liest die stolz über die "Bezwingung" des Sommeiller, der Assietta, des Parpaillon oder der LGKS schreiben, dann liegt das nicht unbedingt daran, dass die hemmungslos übertreiben, mit so einem Bomber ist das schwerer, während man andererseits als Durchschnittsfahrer mit einer leichten Enduro bis 150 kg noch Blümchen pflücken kann.

Ein Umfaller kann mit so einem Plastikbomber auch schnell ins Geld gehen.

Das soll jetzt keinesfalls heißen, dass die genannten Moppeds schlecht sind, es kommt halt darauf an, was man damit machen will.

Soll es für die Autobahn unbedingt eine Reiseenduro sein? Strassenmoppeds gibt es für verhältnismäßig kleines Geld.

Gruß
Frido
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Re: BMW 1150/1200 vs. KTM 990 Adventure - Erfahrungen aus er

Beitragvon reha73 » Mo 8. Dez 2014, 16:39

JCF1277 hat geschrieben:Sie scheint die eierlegende Wollmilchsau zu sein, da sie viel Power hat und gleichermaßen auf Strassen wie im Gelände mehr kann, als ich es je werde.

Klar kann die viel. Aber nur der Profi weiß das im Gelände auch abzurufen. Der könnte das übrigens auch mit einem Straßenmoped (https://www.youtube.com/watch?v=DlrkTbbV_bQ) Dem Gelegenheitsenduristen nutzen eher ein sanft ansprechender Motor und geringes Gewicht. Das hat sie beides nicht zu bieten. Ich jedenfalls wöllte und könnte mit so einem Teil nicht ins Gelände (von einfachen Feldwegen abgesehen).

Ich habe keine der 3 Maschinen besessen, bin aber mit allen schon ausreichen viel gefahren, um dir ein paar subjektibe Eindrücke zu schildern. Die sich nicht unbedingt mit den Testberichten in den gängigen Fachblättern decken. Zur großen GS schweige ich aber lieber.
  • Der KTM-Motor macht Spaß, ist drehfreudig und kraftvoll. Allerdings hängt er etwas ruppig am Gas (war bei der 950er/Vergaser besser). Die F800GS geht da sanfter ans Gas, was im Gelände vorteilhaft ist, aber im Straßenbetrieb deutlich müder wirkt. Der 1. Gang der F800 ist zu lang übersetzt.
  • Die F800 ist recht sparsam, die KTM gar nicht, die zieht sich gerne 2 bis 3 Liter mehr rein.
  • Die F800 finde ich handlicher als die KTM. Sie wirkt, zumindest wenn man draufsitzt, zierlicher, gefühlt auch leichter, lässt sich besser dirigieren und ist gutmütiger als die Kati. Bei der KTM stört mich insbesondere der wuchtige Vorbau.
  • Die KTM hat deutlich bessere Federelemente. Die F800-Gabel ist extrem weich abgestimmt und nicht einstellbar, finde ich nervig. Es gibt zumindest härte Federn für wenig Geld. Aber auch das hintere Federelement ist schnell am Ende.
  • Die BMW hat eine fürchterlich unbequeme Sitzbank. Im Autobahnbetrieb grausam. Das mit Abstand Schlimmste, was ich je unter meinem Hintern hatte. Komfortsitzbank im Zubehör oder von der neuen GT übernehmen (ab 300€). Die Kati ist dagegen echt bequem.
  • Servicekosten bei der BMW im Rahmen, dürften bei der KTM teurer sein, kürzere Wartungsintervalle. Zuverlässig sind sie, von Montagsmodellen abgesehen, eigentlich beide. Bei der KTM gibt es Probleme mit dem Kupplungsnehmerzylinder. Es gibt verstärkte auf dem Zubehörmarkt. Bei der F800 sind die Schaltereinheiten ein Schwachpunkt. Die werden zwar kostenlos getauscht, gehen aber trotzdem gerne wieder kaputt. Und unterwegs hat man auch vom kostenlosen Tausch nichts, wenn die Kiste nicht mehr anspringt (was tatsächlich vorkommen kann, wenn man zu lange in der Sonne parkt => der F800 Fahrer hängt seine Mütze bei Sonnenschein immer über dem rechten Spiegel ...).
  • Der F800 Motor vibriert ab dem mittleren Drehzahlbereich, so dass man im Rückspiegel kaum mehr etwas sieht. Der KTM Motor arbeitet dagegen unauffällig.

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Re: BMW 1150/1200 vs. KTM 990 Adventure - Erfahrungen aus er

Beitragvon M&N_on_Tour » Mo 8. Dez 2014, 20:58

Hallo,
ich fahr seit 4Jahren oder 48tKm die F800GS.
Es ist inzwischen meine zweite.
90% der Zeit fahre ich mit Sozia und das auch auf längeren Strecken z.B. in den Urlaub.
In diesem Artikel sind wirklich alle relevanten Punkte aufgeführt.

http://www.motorrad.net/bmw/liebe-mit-h ... 00-gs.html

Ich halte die Maschine immer noch für das ideale Motorrad.
Würde dir aber zu dem Vorfacelift Modell raten.
Leider verlangt BMW einen Premium Preis, liefert aber keine Premium Ware.
Die Maschine ist wenn man bestimmte Dinge beachtet (siehe Artikel) sehr zuverlässig.
Aber um auf deine Eingangsfrage zurück zu kommen das ideale Motorrad für die Autobahn ist sie nicht.
Bei 80% BAB würde ich zur R1200GSADV greifen, wobei ich nicht verstehe wie du auf so einen hohen Anteil Autobahn kommst.
Die 800er macht dagegen auf Land und Kreisstrassen dritter Ordnung richtig Spass.
Tagesetappen von 400-500km sind dort gut möglich.

Eine Alternative wäre villeicht auch die kleine 800er Tiegerle.

Gruss Markus
Motorrad // EZ Jan 2013 // F800GS triple black // Status: 18000km //
Das Forum für die Freunde der BMW Twins: http://www.f-gs.de
"Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben."
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Re: BMW 1150/1200 vs. KTM 990 Adventure - Erfahrungen aus er

Beitragvon Frido » Di 9. Dez 2014, 01:14

Hallo,

nachdem ich das http://www.bike-checker.at/bmw_gs_kaufberatung.html

gelesen habe würde mir keine neuere GS ins Haus kommen!

Kupplungswechsel 1.000 € :o

Bei der 1100 streikt der Hallgeber regelmäßig 300€ + 100€ Arbeitslohn :o

Kommt bei der 1150 weniger häufig vor - wie tröstlich!

Blinkende ABS-Leuchten sind normal weil der Anlasser viel Strom braucht, ist das bei anderen Moppeds und Autos nicht der Fall oder blinkt da nichts weil die keine so tolle Elektronik haben? :whistle:

Zitate:
Bei den BMW 1200 GS gab es zahlreiche Rückrufaktionen. :whistle:

Der Wechsel des ursprünglich als "for Lifetime" beworbenen, sehr speziellen Kardanöls (API GL 5 SAE 75W90) der GS 1200 Modelle sorgt auf Grund fehlender Ablaß- und Einfüllschraube für ordentlich AWs (Arbeitswerte) auf der Rechnung. Beim aktuellen 1200 GS Modell wird mittlerweile von BMW für den weitgehend baugleichen Hinterachsantrieb der Wechsel bei 10.000 km und danach alle 2 Jahre vorgeschrieben! Bei GS 1200 mit BKV (Bremskraftverstärker, von 2004 bis 2006) ist der Bremsflüssigkeitswechsel extrem aufwendig und damit teuer. Zusammen mit ein paar "Nebengeräuschen" sind so 4 stellige Inspektionspreise leider keine Ausnahme.

Beispielhaft nach kurzer Suche gefunden http://www.gs-forum.eu/r-1200-gs-lc-und ... men-89888/

Ich frage mich warum so viele GS verkauft werden? Soviele Rentner mit zuviel Geld gibt es doch gar nicht. :mrgreen:

Welche Kritiken würde so eine Baustelle wohl bekommen wenn das Ding in China gebaut würde?

Gruß
Frido
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Re: BMW 1150/1200 vs. KTM 990 Adventure - Erfahrungen aus er

Beitragvon Eggi » Di 9. Dez 2014, 06:59

Ich hatte mal in McPomm bei einer Offroadtour die Jungs von Touratech Hamburg mit ihren BMW Boxern getroffen.
Die haben mit erzählt, daß es ratsam ist, immer ein Starthilfekabel dabei zu haben. Brauchten sie dann auch.

Mein Nachbar Volker hatte insgesamt drei Boxer (eine 1150 GS und zwei 1200 GS) und alle drei haben ihn bei einer Fernreise in Stich gelassen.
Dann hat er sich ne 990er geholt und die läuft seit 90.000 km super.
Aber die Unterhaltskosten (Sprit und Inspektion) sind sehr hoch.
Der Verlust der Werte: Es gibt Leute die kaufen mit Geld, das sie nicht haben, Sachen, die sie nicht brauchen, um Leuten zu imponieren, die sie nicht mögen.

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Danke für die Antworten

Beitragvon JCF1277 » Di 9. Dez 2014, 09:27

Guten Morgen

und danke für die Antworten.

Hm, wozu ich die Maschine brauche ist erst einmal klar definiert: Ich möchte endlich die Norwegen-Tour fahren die ich schon seit 4 Jahren plane, aber immer wieeder verschoben habe.
Dabei möchte ich natürlich auf die obligatorischen weniger gut befestigten Strassen nicht verzichten.

Allerdings wird dies, wenn man ehrlich ist, auch wieder größtenteils auf der Strasse gefahren werden. Und ja, ich weiß um die dortigen Geschwindigkeitsbegrenzungen.


@Eggi, klar habe ich auch vor, mal leicht "Offroad" zu fahren, darüber hatten wir ja schon geschnackt. Das habe ich auch schon gemacht und es macht höllisch Spaß.
Mein "Offroad" ist allerdings, wie gesagt, eher Feld- und Wiesenwege und ab und an mal Römö in DK. Würde nächstes Frühjahr auch gern mal ein Enduro-Fahrtraining machen bei diesem Grieschat, oder wie er heißt.

Allerdings ist doch immer das Problem: Wie kommt man da hin. Für ein Wohnmobil mit Hänger habe ich leider kein Geld.

@M&N, die 80% Autobahn war eher eine gefühlte Angabe. Es nervt mich halt phänomenal, auf einer Autobahn oder ähnliche Strasse zu fahren, mit Gepäck und Freundin auf dem Motorrad, und den Motor bei 140 zu quälen, dass DER Kolben glüht.

@Frido, klar gibt es Straßenmotorräder für weniger Geld. Habe schon überlegt mir auch eine Kleinenduro zu kaufen (XT350 oder XL500,z.B.) und dazu dann eine TDM 900 oder so (hatte mal die 850 4VD). Es wäre natürlich nur blöd, dann zwei Mopeds zu haben, mit denen keiner fährt.

Wäge zurzeit eben ab, ob es eine Maschine gibt, die alles kann, aber den Schwerpunkt vielleicht mehr auf der Straße hat, als meine Dakar.

Die Wartungskosten der GS klingen ja übel... :?

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Re: BMW 1150/1200 vs. KTM 990 Adventure - Erfahrungen aus er

Beitragvon Wurschdwasser » Di 9. Dez 2014, 11:58

Meine persönliche Meinung:
-KTM ist eine Annäherung an eine BMW was Preis und Leistung angeht, nur mit besserem Fahrwerk und weniger Komfort.

-Wenn BMW dann würd ich unbedingt die 800er wollen. Habe noch keine davon gefahren und weiß auch nicht was für tatsächliche Vorzüge der Boxer hat, aber allein von Gewicht, Silhouette etc. würd ich eher die 800er nehmen.

Wenn ich das richtig seh brauchst du auf der Bahn keine 180 fahren zu können... dann haben die 1000+er eh unnötig viel Leistung. Wie siehts aus mit einer Transalp, großer V-Strom, Varadero etc.? Wenn du tatsächlich mal ein Geländetraining machen willst empfehle ich dir definitiv, NICHT eines der oben genannten Motorräder zu nehmen. Einmal umgeschmissen, wieviel kostet das? Will ich gar nicht wissen. Dann eher zweit- oder Leihmoped, DR350, KLR250, WR250 o.ä. Sonst lernst du beim Endurotraining nur was du nicht kannst!

Frido
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Re: BMW 1150/1200 vs. KTM 990 Adventure - Erfahrungen aus er

Beitragvon Frido » Di 9. Dez 2014, 16:48

Hallo,

Wurschdwasser hat geschrieben:Wie siehts aus mit einer Transalp, großer V-Strom, Varadero etc.?

ein Mopped in der Art wäre doch für deinen Einsatzzweck gar nicht schlecht.

Die Transalp ist sehr zuverlässig und in der Anschaffung günstig, da wäre sogar noch Geld für ein Zweitmopped übrig. 140 Km/h Dauergeschwindigkeit sind problemlos machbar, aber 20-30 PS mehr würden sich beim Durchzug mit 2 Personen und Gepäck positiv auswirken. Ist eine treue Seele aber kein Feuerzeug. Das 17 Zoll Hinterrad schränkt die Reifenauswahl ein, 18 Zoll sind da besser.

JCF1277 hat geschrieben:Mein "Offroad" ist allerdings, wie gesagt, eher Feld- und Wiesenwege und ab und an mal Römö in DK. Würde nächstes Frühjahr auch gern mal ein Enduro-Fahrtraining machen bei diesem Grieschat, oder wie er heißt.

Allerdings ist doch immer das Problem: Wie kommt man da hin. Für ein Wohnmobil mit Hänger habe ich leider kein Geld.


Warum Wohnmobil, hast du kein Auto? Anhänger gibt es preiswert, Mopped drauf und ab durch die Mitte.

JCF1277 hat geschrieben:Es wäre natürlich nur blöd, dann zwei Mopeds zu haben, mit denen keiner fährt.

Dann fahr doch damit!

JCF1277 hat geschrieben:Wäge zurzeit eben ab, ob es eine Maschine gibt, die alles kann, aber den Schwerpunkt vielleicht mehr auf der Straße hat, als meine Dakar.


Das würde für 2 Zylinder sprechen.

Gruß
Frido
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