Bekleidung

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scholly68
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Bekleidung

Beitragvon scholly68 » Mo 13. Feb 2017, 20:11

Moin Leuudee,
nachdem ich nun mein Motorrad gefunden habe und auch schon Helm und Stiefel angeschafft sind, steht die Entscheidung an was für eine Hose und Jacke ich mir kaufen soll.
Bei den Hosen gibt es ja die sog. Crosshosen. Aber ist das das richtige zum Endurowandern ? Vor allem haben die wohl keine innenliegenden Protektoren. Aber das was die großen Ketten so im Endurosektor anbieten scheint mir eher für Reiseenduros gemacht.
Dasselbe frage ich mich bei den Jacken. Denn Bewegungsfreiheit scheint schon wichtig zu sein. Tragt ihr unter der Jacke noch extra Panzer ?
Vielleicht gibt es auch Kaufempfehlungen eurerseits. Ich bin für jeden Tip und Ratschlag dankbar.

Gruß Andreas

Harald
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Re: Bekleidung

Beitragvon Harald » Mo 13. Feb 2017, 21:48

Hallo Andreas
Die richtige Hose 8-)
Das ist schon fast wie die Frage nach dem richtigen Öl ;)

Die Crosshosen haben den Vorteil das sie gut Anliegen in die Stiefel passen und keine
Ecken oder Flächen haben wo man hängenbleiben kann .
Leicht und atmungsaktiv ...
Fahr ich auch gern, aber zum Endurowandern me. absolut nicht geeignet.
Nicht einmal ein Taschentuch in irgendeiner Tasche kannst du hier mitnehmen.

Ich hatte kürzlich erst wieder verschiedene Modelle zum Test .
Für mich waren die allein schon vom Schnitt her durchgefallen
Passform ohje ne danke ....
Wie die teilweise sitzen und ihre Mesch Einsätze an gefährdeten Stellen
sind absolut nicht streckentauglich.
Einige hatte " Überhänge am Knie " wo ich besser nicht dran hängen bleiben will.

Die Hosen der Tourer Ausrüter sind meiner Meinung nach hoffnungslos überteuert und haben
fürs Innenfutter unnütze Knöpfe und Ösen .

Das hochgelobte D 600 Material ist aber kein Codura 600.
Nach diesem solltest du suchen.
Mir hat noch keine so richtig gefallen
und meist kein haben die kein gutes Material.

Hosen optimal ..
Hier wäre erst einmal zu überdenken welche Protektoren du hast oder kaufen willst.
Protektoren wie Orthesen passen gut unter fast normale Hosen.
Für die Hüfte gibt es kurze Hosen mit Protektoren die man drunterzieht.
Auch hier würde notfalls eine gute Hose in etwas größer reichen.
Trägst du die Knieschützer eingesteckt in die Stiefelschäfte ist auch hier eine fast normale Hose ausreichend.
Ich bezeichne eine fast normale Hose als eine die aus Cordura 600 oder gleichwertigen Material ist.

Die perfekte Kombination einer Hose ist mit orthesenprotektor drunter und von draußen
dann einfache Knieschützer zum Stoßdämpfen.
So wirst du es bei hartem und Felsigem Boden schätzen lernen und es ist dann ist auch nicht gleich das Knie der Hose hin als wenn wenn nur die Polster innen liegen.
Die sollten übrigens auch eine gewisse mindest Norm erfüllen.
Bei Louis sind das dann die gelben ...
Billigzeug haut die Kniescheibe hin...

Schau dir mal eine Camonflage Hose in Cordura D 600 an.
Beispiel
http://www.ebay.de/itm/Cordura-Hose-Mot ... 3641.l6368

Farbgebung und Geschmack können hier variieren.

Jacken
Die Jacke n sind von Pharao bei Polo sind gut und manchmal preislich akzeptabel .
Bei Louis sind die Fastway und Highway Hosen ausreichend, ebenfalls alle heruntergesetzten
Zum Jahresende oder bei % Aktionen.

Enduro fährt man in der Regel nur mit Hose Brustpanzer Ellenbogenschützer und Thirt drüber.
Die Jacke da dann drüber wenns kalt wird oder nass ist für uns nur Mittel zum Zweck, der Schutz ist
Drunter.
Deshalb muss eine Jacke auch keine " Hunderte von Euros" kosten.
Für uns ist das mehr ein Verbrauchsmaterial wie Reifen ....

Es gibt aber sicherlich auch noch andere Ansichten und gute Argumente für xx

Ein anderes Thema wäre dann noch Handschuhe ;)
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Frido
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Re: Bekleidung

Beitragvon Frido » Mo 13. Feb 2017, 22:30

Hallo,

meiner Meinung nach kannst du Jacken und Hosen mit festen Protektoren vergessen, wenn man die braucht verschieben die sich, daher benutze ich Knie- und Schienbeinprotektoren und ein Protektorenhemd das ich unter der Jacke trage. Die Knieprotektoren trage ich über der Hose, mir ist die Optik egal und so habe ich nicht dauernd die Hose kaputt.

Ein Crosshirt über dem Protektorenhemd ist luftiger als eine Jacke, mir fehlen da aber die Taschen. Guzzant hat eine praktische Neoprenweste die er über sein Shirt zieht wenn es kühler wird.

Wenn es warm wird kann ich die Ärmel meiner Jacke abnehmen, sehr angenehm.

Was für eine Hose man trägt ist Ansichtssache, ich trage gerne die Köhler BW-Hosen. Die kosten ca. 30 €, sind ziemlich stabil und pflegeleicht und können auch bei anderen Gelegenheiten angezogen werden. Die Hosentaschen nutze ich auf dem Mopped nicht, die Sachen könnten rausfallen und es ist unangenehm wenn man drauffällt.

Cross- oder Endurostiefel sind die sicherste Variante und empfehlenswert, ich kann mich mit den Dingern aber nicht anfreunden und trage Springerstiefel.

Meine Jacke hat vor ein paar Jahren als Auslaufmodell bei Polo nur 40 € gekostet, ich hätte mir gleich 5 Stück davon kaufen sollen, bin voll und ganz damit zufrieden.

Wenn es warm genug ist trage ich nur Fahrradhandschuhe, die sind nicht nur luftig, man kann auch schnell den Fotoapparat aus der Brusttasche herausziehen und knipsen.

Letztendlich ist das alles natürlich Ansichtssache.

Gruß
Harry
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Re: Bekleidung

Beitragvon guzzant » Di 14. Feb 2017, 08:29

Hi Andreas,

zum Thema Protektorenweste findest du hier Infos:
http://www.enduro-wandern.de/viewtopic.php?f=54&t=1182&p=10918&hilit=protektoren#p10918

Beim Endurowandern wird ja in der Regel nicht so schnell gefahren, und auf vielen Abschnitten kommt mann doch auch ins schwitzen (ich zumindest ;) ) Deshalb ist meiner Meinung nach leichte Kleidung über den Protektoren wichtig und für den Fall das es kühl wird oder eine längere Straßenetappe zu fahren ist was zum drüberziehen. Wir haben immer eine Regenjacke dabei und nutzen von Held die Neoprenweste, meine Freundin die etwas dünnere Softshellweste.
Grüße aus dem Illertal
guzzant

Harald
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Re: Bekleidung

Beitragvon Harald » Di 14. Feb 2017, 09:49

Das beste wird eh sein , das er einige Modelle erst einmal anzieht und bei Freunden live testet.

Ich habe ein einziges Mal so Protektoren Westen zum Testen für ein We gehabt.
Für mich war das ein absolutes No Go.
Ich hatte zwei Modelle.
Eins mit Netztstruktur und ein normales .

Bei normalen Temperaturen wenn man nicht geschwitzt hat kann man die noch einigermaßen
" Hemdähnlich ausziehen" .Hat man aber schon geschwitztz hat man die Netztstruktur
Dann fast zerlegt wenn man sie losgeworden ist.
Der Mist klebt an der Haut und es ist einfach eklig.
Ein langärmeliges Hemd drunter verbessert das zwar aber hebt auch die allgemeine
Körper Ausdunstung deutlich an.
Was ich daran bemängele ist das teilweise nur Schaumstoff Platten drin sind und vor allem keine
Schutzfunktion für die Nieren waren.
Auch sind mir die Bereiche die geschützt werden , Brust und Ellenbogen u Schultergelenke , zu klein und nicht durchgehend geschützt.
Schnell kann hier im Gestrüpp mal ein dicker Ast durchschlagen , der den Panzer nur zurück drückt und
nicht eindringen kann.

Für mich ist nach wie vor , selbst bei 30 Grad im Schatten der herkömmliche Brustpanzer mit den Manuellen Protektoren an den Ellenbogen die Beste Lösung.
Beim Endurofahren und einer Pause kann man schnell das Ding ablegen und sich etwas erfrischen.
Mit so einem Protektor Hemd das mehrmals bei einer Tagestour von bis zu 200 Km zu machen ist doch sehr umständlich in der Handhabung .

Von der Hygiene mal ganz abgesehen ;)
Da müsste ich über ein rWe wenn man aktiv ist bestimmt drei von den Dingern haben :lol:

Man sollte es ausprobieren und auch mal die Freunde im Sandspielplatz fragen was die so tragen.
Ich weiß wo der Te Fahren wird , und von daher denke ich ist ein Protektorenhemd nicht wirklich
passend .
Eine gute Alternative wäre für den Einstieg auch eine Schildkröte mit Nierenschutz und normalen einzelnen Protektoren unter dem Shirt.
Ist aber nur erst mal eine Notlösung zum Testen weil die Schultergelenke nicht gut geschützt werden

Bei viel Sand kann man das erst einmal probieren.

Preislich ist ein guter Panzer auch nicht teurer wie ein gutes " Hemd " .
Vorteil wäre , das der auch noch nach einer Woche üppigen Bier und Steak Genuss passt und auch nach der Weihnachtszeit nicht kneift
:lol:
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Re: Bekleidung

Beitragvon Frido » Di 14. Feb 2017, 14:17

Hallo,

das ist alles eine Frage des individuellen Empfindens. Ich habe ein "Netzhemd" mit aufgesetzten harten Protektoren, hat mal ca. 60 € in der Bucht gekostet und obwohl ich schon schwitze wenn ich mir Curling im Fernsehen angucke, klebt das Protektorenhemd nicht am Körper. Meistens trage ich ein kurzärmeliges Funktionsshirt drunter. Das Teil hat auch einen harten Einschlag an einem rumänischen Bordstein schadlos weggesteckt, ich bin mir ziemlich sicher, dass meine Schulter gebrochen wäre wenn ich nur weiche Protektoren getragen hätte. Die Farbe der rumänischen Zebrastreifen enthält anscheinend einen hohen Anteil Schmierseife, bei Nässe sind die zu Fuss schon eine Schlinderbahn - hab ich zu spät festgestellt. :lol:

Ich finde es praktischer die Protektorenweste am Stück ausziehen zu können und nicht jeden Protektor einzeln. Wenn man die Ärmel der Jacke abnimmt bekommt man von der Sonne auch noch gratis ein individuelles Netzmuster auf die Arme gemalt. ;)

So ein Netzhemd wächst auch mit und passt auch noch nach Weihnachten. :D

Gruß
Harry
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Re: Bekleidung

Beitragvon Mathias » Di 14. Feb 2017, 17:59

Ich fahre eine alte Textilkombi und habe ein Protektorenhemd........ Das sieht scheiße aus, weil es aufträgt (Kommentare dürft ihr Euch sparen.... ist schon so....) und ich schwitze mich grundsätzlich durch..... aber es geht und ich bin, wenn im Element trotzdem beweglich genug.

Der Knieschutz ist bei mir nicht optimal. Hab aber bisher nichts gefunden was mir einigermaßen zufriedenstellend vorkommt....... subjektiv..... :lol:

Bei Stiefel ist es so, dass mit der Zeit bei fast allen die Sohlen brechen. Mit Verlust musst Du also rechnen. Oder sie sind so unbequem dass Du keine 5 Schritte laufen kannst. Aber auch das ist wiedermal subjektiv.

Mit der Zeit wirst Du selbst "Deinen" Weg finden.

Ist nicht nur wie mit dem Öl, eher wie mit den Reifen. Was andere toll finden muss es für Dich nicht unbedingt sein.

Gruß Mathias
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Re: Bekleidung

Beitragvon Frido » Di 14. Feb 2017, 20:50

Hallo,

wären Knieschützer in der Art nichts für dich?

Gruß
Harry
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Re: Bekleidung

Beitragvon Harald » Di 14. Feb 2017, 20:55

Mathias hat geschrieben:Bei Stiefel ist es so, dass mit der Zeit bei fast allen die Sohlen brechen.

Gruß Mathias


Mathias was machst du nur mit den Steifeln :o
ich hatte noch nie gebrochene Sohlen
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Re: Bekleidung

Beitragvon Mathias » Mi 15. Feb 2017, 01:05

Harald hat geschrieben:.....Mathias was machst du nur mit den Steifeln :o
ich hatte noch nie gebrochene Sohlen


Auf den Fußrasten stehen ;-)

KLEiner erging es in Ligurien 2016 genauso..... also nicht nur mein Problem :lol:

Gut, es waren in den letzten 7 Jahren 3 Paar. Es ist also nicht so, dass es jede Woche so wäre. ;-)

Ich hab noch Endurostiefel die unkaputtbar sind, aber unbequemer geht es halt auch nicht. Am zweiten Tag Blasen ist auch nicht wirklich erstrebenswert. Lieber öfters neue Stiefel. ;-)

Frido hat geschrieben:Hallo,

wären Knieschützer in der Art nichts für dich?

Gruß
Harry


Hm..... ein Versuch wäre es wert...... danke.

Gruß Mathias
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